Restauration einer Azimut Atlantic Challenger

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    • Restauration einer Azimut Atlantic Challenger

      Seit diese Schönheit das erste Mal im Katalog abgedruckt war, hat sie mich sehr fasziniert.
      Vor kurzem habe ich online eine inserierte entdeckt, welcher ich nicht widerstehen konnte. Mittlerweile ist sie auch bei mir angekommen, dank der Logistik eines Freundes ging sie vom hohen Norden in den absoluten Süden der Republik.

      Nun steht erstmal ein ausführlicher Werftaufenthalt auf dem Programm, aber seht selbst:

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      folgendes steht nun auf der Agenda, bzw. ist noch unklar:

      - Neulack

      - Verstärkung des Rumpfes mit 1-2 Lagen GFK oder CFK

      - neue Aufkleber (werden wahrscheinlich selbst hergestellt)

      - BL Motoren
      wohl in der Baugröße 4xxx - 5xxx

      - sollen die Jets bleiben, oder lieber ersetzen???

      - Fehlteile
      der "Bügel" vom Aufbau
      Trimmklappen
      Deckslüfter

      - Ein Bauplan


      Leider sind ist der letzte Bericht einer Restauration von 2013 und die Bilder sind auch nicht mehr vorhanden. Aber auch technisch/ preislich hat sich ja einiges geändert. Daher würde ich mich sehr über Tipp Imput s, und vielleicht auch mal Bilder und Setups von Euch sehr freuen. Sind ja sicherlich noch einige AAC´s unterwegs hier, oder?
    • Guten Morgen
      Ich besitze eine. Damals wo sie raus kam habe ich sie mir geholt. Um mein Setup zu fahren müssten beide jets raus. Gut ich habe immer noch den bürsten Motor drinne. Sehe auch keinen Sinn bei dem Kaliber an Motor was anderes zu nehmen.

      Ich müsste mal schauen ob ich den Satz trimmklappen noch habe. Dekorsatz gibt es leider nicht mehr zu erwerben. Aber gut geplottert fällt es nicht auf. Zu dem Problem Flügel der fehlt fällt mir nur ein. Mach eine Urform und laminiere ihn dir.
    • Wenn du noch einen Satz Trimmklappen hättest, wäre das natürlich absolut spitze.
      Ich denke doch gerade bei den Motoren würden sinnvolle Brushless viel in Bezug auf Sparsamkeit bringen. Und die Riemenübersetzung könnte dann ja auch weg, oder sehe ich das falsch? :kratz:
      Die Aufkleber macht sogar noch eine Firma. Aber da mache ich mir lieber welche mit dem Plotter selbst, oder brushe das ganze sogar, da mir die gedruckten und nicht ausgeschnittenen Aufkleber noch nie zugesagt haben.
    • Hallo Jörg,
      vielen Dank für die Direkt-Links, die kenne ich allerdings schon.
      Bin da auch nicht so ganz deiner Meinung für die AAC. Für eine normale Yacht würde ich dir auf jeden Fall recht geben, aber ich denke die AAC darf schon zügiger sein, da muss es nicht gerade Scale sein - ist sie ja mit der damals vorgeschlagenen Motorisierung auch nicht gewesen.
      Vielleicht mach ich meine Überlegungen mal konkreter:
      Braucht es wirklich heutzutage diese 2:1 Übersetzung noch? :kaf2:
      Ich denke, das war doch einfach für die damalige Zeit sinnvoll, um es finanziell erträglich fahren zu können. War ja so damals schon das reinste "Zellengrab" (und auch ein Grund, warum es von mir damals als Träumerei abgestempelt wurde)
      Daher würde ich sagen, sollte doch der Motor einfach über mehr Drehmoment verfügen, daher schonmal meine Überlegung eines 4000er oder 5000ers. Drehzahl sollte ja bei Jet nach meiner Recherche nach bei 20t liegen.
      Von Akkuseite aus denke ich, sollte doch 6S gut passen.
      Da ich aber in dieser Größenordnung keinerlei Erfahrung bei einem Jet habe, und ich auch keine technisch aktuellen Threads über eine AAC finde, würde es mich eben interessieren, was nach jetzigem technischen Stand Sinn macht.
      Ach ja - Geschwindigkeitstechnisch sollte sie zügig, aber unkritisch laufen. Denke mal so um die 50 sollten das sein.

      Von den Graupner Jets habe ich bisher gelesen, dass davon abgeraten wird. Allerdings gibt es in dieser Größenordnung ja auch nicht mehr viel. Ich meine ich habe die Graupner da liegen. Daher schon die Frage, was war oder ist daran schlecht. Wirklich ersetzen, oder kann man sie verbessern, oder sind sie gar nicht so schlecht???
      Denke mal, die Frage der Jets wäre die Grundlegende Frage, denn die sollten ja zuerst getauscht werden, sollte dies von Nöten sein. :kratz:
    • hondatobi schrieb:

      Geschwindigkeitstechnisch sollte sie zügig, aber unkritisch laufen. Denke mal so um die 50 sollten das sein
      Ahoi Tobi,
      eine Verdopplung der Geschwindigkeit von maßstäblichen 25 km/h auf 50 km/h bedeutet eine Verachtfachung der Leistung: D.h von 2 x 400 W auf 2 x 3,2 kW.
      Die damit einhergehende Verdopplung der Drehzahl von ca. 10.200 auf 20.000 U/min bedeutet u.a. auch größere Strömungsverluste im Jetkanal und eine größere Belastung für die Steuerdüsen.

      Ich würde von einer Steigerung in dieser Größenordnung abraten. Wenn, dann höchstens auf 120% Geschwindigkeit mit ca. 1,73-facher Leistung.
      Für noch mehr Geschwindigkeit würde ich dann größere Jets wählen.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • Guten Morgen Tobi, ich habe auch einmal mit den Graupner Jets experimentiert. Wenn die beiden Schalen nicht sauber verklebt sind, hast du das Problem, dass dir der Strahl durch die Wirbel im Jet total aus dem Ruder läuft. Und das Boot dann dazu.
      Und , wenn ich das noch richtig im Kopf habe (in meinem Alter kann man sich schon mal irren :kratz: ), ist auch kein Strator verbaut. Habe dir ja schon geschrieben, dass ein Kollege die AAC mit 40mm Kehrer und Brushless auf gebaut hat. Das Teil macht im wahrsten Sinne des Wortes einen Springstart. Habe leider die Bilder noch nicht bekommen. :( . Wenn, dann würde ich die Graupner aus bauen und versuchen Kehrer oder was ähnliches ein zu bauen. Denke, mit den Graupnern und Brushless in der Kombi wirst du nicht glücklich. Ist zwar deutlich mehr Arbeit, denke aber , es lohnt sich bei dem Boot.
      Reiner
      Do what has to be done :kratz:
    • Guten Morgen
      Ich werde am wochende mal suchen wegen den trimmklappen.

      Hier im forum müssten eigentlich noch Bilder von meiner ACC sein. Ich habe erst gar nicht das mit den 2 jets gemacht. Bin auf einen ordentlich grossen gegangen. Die ACC macht richtig Laune. Das DLRG Boot was bei uns fährt hat keine Chance. Das ist aber auch so das einzige was nicht scale ist. Ich habe den jet damals von dem Heiner Gundert gekauft
    • @ Peter: das wäre ja mega, wenn Du da was finden würdest :2:
      Alte Bilder sind übrigens nicht mehr sichtbar. oder ich hab sie tatsächlich nicht gefunden :kratz:

      @ Heiko: Es müssen ja nicht zwingend 50 sein. Das war nur ein Wert, der nach dem was ich bisher recherchieren konnte, als gutes Mittelmaß gewesen wäre.

      Ich möchte einfach, wenn ich die AAC schon neu aufbaue, technisch zeitgemäß zu bauen und sie zügig zu betreiben - allerdings auch nicht übertrieben (ist ja kein Rennboot). Also kritisches Fahren wie ne Princess mit 60+ möchte und brauche ich nicht. Wie esagt, vergessen wir mal die 50 und sagen zügig. Einfach so, dass es spaß zum fahren macht, ohne dabei lahmarschig oder aber auch kritisch dabei zu sein.

      Ich denke tatsächlich, ich werde mal die TFL Jets testen und versuche, einen möglichst geeigneten Brushless zu finden.
    • Also meine bisherigen Gedanken wären ja das ganze auf 6S auszulegen. Weiterhin würde ich gerne knapp an die 25t zu kommen, welche die TFL Jets verkraften. Somit wäre die angestrebte KV rechnerisch bei 1126KV. 6S würde ich verwenden, um den Strom niedrig zu halten. Für ein sinnvolles Drehmoment hätte ich eigentlich wie schon geschrieben bei einem 40erJet an eine Baugröße 4000 oder 5000 gedacht, um Drehmoment zu haben für den großen Rumpf und die Motoren sinnvoll und schonend zu betrieben. Das wäre, denke ich bei einem 40er Kehrer sinnvoll gewesen.
      Ob das allerdings bei den "kleinen" TFL Sinn macht, kann ich nicht sagen. Wollte mich da mal noch einlesen, ob ich für DIESE Jets Feedback finde, bezüglich Motorisierung.

      Was meint ihr dazu?
    • Ahoi Tobi,
      wenn du die Impellersteigung der TFL-Jets kennst, kannst du näherungsweise mit den Gleichungen in #10 und diesem physikalischen Zusammenhang:

      Käptn Graubeer schrieb:

      eine Verdopplung der Geschwindigkeit von maßstäblichen 25 km/h auf 50 km/h bedeutet eine Verachtfachung der Leistung: D.h von 2 x 400 W auf 2 x 3,2 kW.
      die notwendige Leistung ( und damit den Motorstrom ) und die spezif. Drehzahl des gesuchten Motors(en)
      an Hand der gewählten Spannung bestimmen.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht, Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn