Hafenschlepper / Versorger A. Raven

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    • hagdervriese schrieb:

      Bin einiges weiter gekommen: Habe die Antriebssektion grob fertig. Es ist noch nicht alles verleimt, da noch ein paar Entscheidungen offen sind. In meinem Rumpf gibt es ein immernoch ein Platz Problem Hab dummerweise den Akku nicht an den Enden, sondern an der schmaleren Mitte vermessen. Nun fehlen mir 2mm, nach denen ich momentan krampfhaft auf der Suche bin. Ansonsten gefällt mir mein Spantengerüst aber recht recht gut. Mal sehen wie ich das Problem lösen werde.
      Hallo Hans-Georg,

      wenn Du ein Platzproblem mit dem Akku hast, dann überdenke den "Akkukasten" doch noch mal prinzipiell. Solche Rümpfe haben meines Wissens nicht so einen klobigen Kasten. Es mag in der Seitenansicht wie ein Kasten aussehen, ist aber eine spitz auslaufende Flosse, auch Totholz genannt. Da passt Dein Akku maximal hochkant rein, aber nicht bis zum spitzen Ende.
      Die Motoren wirke auch eher wie "Tuning"-Motoren Baugröße "400". Für so einen Schlepper reichen aber möglichst langsam drehende, z.B. Mabuchi RS-385-SH 2270 bei identischer Baugröße. Gibt es manchmal für 1-2€/Stück in der "Bucht" und sind an 2S LiPo bzw. LiFePo genügsam und mit der richtigen Drehzahl zu betreiben.

      Wenn Du sie Spanten deutlich besser aushöhlst, sparst du Masse, hast besseren Zugang später und hält auch noch genügend.
      Stefan

      Modelle (Auswahl): T22, S130 (robbe), Bugsier 1 , Örjan (14cm Schlepper), Griech. Fischerboot, Sea Scout
      Baustellen: "kleine Tarana", Rocket
    • hagdervriese schrieb:

      mal eine Frage nebenher, sind LiPO Batterien im Schiffsmodellbau zu empfehlen? Die stehen ja in dem Ruf, auch mal ganz gerne abzuflammen wenn ihnen warm wird.
      Moin Hans,
      ich würde LiPos nicht als Akkutyp empfehlen.
      Viel sicherer, fast genauso leistungsfähig, aber mit 4 x längerer Lebensdauer ( ca. 2.000 Zyklen ) sind LiFe-Akkus.
      In deinem Fall würde ich 2 oder 3x diese 6 Ah-Rundzelle als 2s- oder 3s-Akku im Selbstbau, oder einen von diesen fertigen Packs vorschlagen.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht + Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Käptn Graubeer ()

    • @StefanK

      Du hast vollkommen Recht was die Motoren angeht, aber ich hatte das schon mehrfach geschrieben, die sind nur Platzhalter momentan, die werden gegen eine sinvollere Kombination getauscht wenn der Rumpf fertig ist, aber bis dahin möchte ich erst mal kein unnötiges Geld ausgeben. Bei einem Baukasten weiß ich vorher, was hinterher bei raus kommt, bei meinem Boot ist das eher eine Ü-Ei-KLasse :D Material reduzieren werde ich ebenfalls ich erst wenn das komplette Spantengerüst fertig ist. MIr macht das Spaß, mir das alles nach und nach zu erarbeiten... Aber Danke für deine Anregungen.

      @Käptn Graubeer
      Ja, ich weiß hab mir deswegen die Zellen von deinem Link heute noch mal angesehen, ich kenne diesen Typ aber gar nicht, und kann mir nicht wirklich vorstellen wie ich das realisieren könnte. Mit langsamer Fahrt und anvisierter Fahrtzeit von ca 30 Min, wievile von diesen Zellen brauche ich dann? Brauchen die eine Art von Batterie-Management? WIe gesagt, ich kenne diese Art Batterien leider nicht. Hab gerade deinen Link zu den fertigen Akkus genomen, und was soll ich sagen? Da sind meine 2 fehlenden mm kein Problem mehr, danke Käptn :D

      Gruß
      Hans
    • hagdervriese schrieb:

      Mit langsamer Fahrt und anvisierter Fahrtzeit von ca 30 Min, wievile von diesen Zellen brauche ich dann?
      Ahoi Hans,
      wenn du meine Datei aus #5 heruntergeladen hast, kannst du eigentlich alle Varianten durchspielen.
      Maßstab, Fahrspannung u.a. so anpassen wie es dir gefällt.
      Die Fahrzeit ist als Minimum bei Dauervollgas berechnet. Bei Halbgas oder Fahrpausen verlängert sich diese entsprechend.

      Die Zellenzahl richtet sich nach der Leistung bzw. Stromaufnahme. Faustregel: Spannung größer-gleich der Gesamtstromaufnahme. Mindestens 2s LiFe (= 6,4 V )
      Besser aber 3s ( = 9,6 V ) dann bleibt noch genügend Reserve für ein 5-V-BEC welches am Eingang min. 6 V vom Fahrakku ( auch unter Last ! ) benötigt.

      Die Einzelzellen benötigen zur Ladungsangleichung auf gleiche Spannungslage immer Ballanceranschlussleitungen ( 0,5 mm² ) für jede Zelle eines zuzügl. eines Massekabels ( = Minuspol der Serienschaltung ).

      Einfacher als Einstieg sind natürlich fertige Akkupacks. Dazu muss das Ladegerät aber auch einen Ballanceranschlußport mit 7 oder 9 Pins haben.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht + Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn
    • Moin,

      kann ja sein, das ich falsch liege, aber am Heck hat Dein Projekt wenig
      Verdrängung, ausgerechnet dort positionierst Du den Akku, muss der
      nicht deutlich weiter nach vorne in dem Rumpf angeordnet werden?

      Wenn die Spanten stehen bleiben sollen, kannst Du da noch einiges an
      Material abnehmen, in Richting Stabilität sind die so äußerst ambitioniert.
      Wenn Du außen laminierst, sind die Spanten eigentlich nur zur Formgebung
      und einige Reste davon dann, um die Kräfte aus Antriebsstrang und Koker
      in die Hull abzuleiten und zur Unterdrückung von Schwingungen.
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
    • @Käptn Graubeer

      Danke, das hilft mir wirklich weiter.

      @Odin

      Ich habe bewußt den Akku dort Plaziert um alles was Gewicht hat möglichst weit nach unten und möglichst mittig, bzw symetrisch anordnen zu können. Wie gut oder schlecht diese Idee war, werd ich nachdem Stapellauf wissen. Ich gehe davon aus, das die Aufbauten die eher vorne auf das boot kommen einiges an Gewicht mitbringen und somit das Gewicht des Akku ausgleichen. Mir gefällt dasSpantengerüst vorerst so sehr gut. ich kann alles technische in Funktion setzen, bevor ich anfange, den Rumpf und Aufbauten zu bauen. Ich liege vielleicht völlig falsch damit, jedoch denke ich nicht, das das allzusehr schadet. In einen leeren Rumpf muß ich auch wieder stützkonstuktionen einbauen um Technik, Oberdeck, Aufbauten etc zu tragen. So kann ich das im Vorfeld machen. Wenn ich einen Rumpf teuer kaufe, oder aufwendig selber baue, und am Ende die Technik nicht so verbaut werden kann das es gut funktioniert, wäre das auch nicht sehr viel cleverer.

      Frei nach dem Motto:"Wenn ich jetzt was ruiniere, ruiniere ich nur mein eigenes Birkensperrholz-Geschnitzeltes"

      @ ALL

      Als nächstes werde ich das Heck bauen, Ruder montieren und mit dem Servo verbinden. Ich hab mich allerdings immer noch nicht für eine Sorte Ruderblatt entschieden.
      naja,... mal sehen.

      Gruß
      Hans
    • hagdervriese schrieb:

      Mir gefällt das Spantengerüst vorerst so sehr gut. ich kann alles technische in Funktion setzen, bevor ich anfange, den Rumpf und Aufbauten zu bauen.
      Moin Hans,
      deine Konstruktionsweise ist ähnlich wie im Original. Sie wäre auch hier perfekt, wenn du parallel zur Konstruktion die Lage des Massenschwerpunktes und des Verdrängungsschwerpunktes für eine stabile aufrechte Lage bei Stillstand und im Fahrbetrieb ständig vergleichen und evt. anpassen könntest.

      Aber selbst Freeship kann dir als Designhilfe nur den Verdrängungsschwerpunkt der (Rumpf-)Hülle anzeigen.
      Die Massenschwerpunkte der Bauteile ( Deckaufbau, Akkus, Motoren, ... ) und deren Abstand zum Verdrängungsschwerpunkt müsstest du aber selbst ermitteln und in einer Tabellenkalkulation eintragen und abgleichen, um das Modell ohne Krängung und Vertrimmung zu erstellen.
      Ein Aufwand der sich hier eigentlich nicht lohnt.
      Der zweite Grund deine Konstruktionsweise zu rechtfertigen wäre, du hast schon ein ähnliches Modell gebaut, und weist nun genau, wo welches Bauteil platziert werden muss um eine perfekte Trimmung zu erzielen.

      Mein Tipp:
      Du konstruierst deine Rumpfhülle mit möglichst großem Freiraum zur flexiblen Platzierung für Akkus, Motoren, RC-Technik etc. .
      Hierbei 2 - 3 Ringspanten festlegen, welche nach Fertigstellung einer freitragenden Hülle nicht herausgetrennt werden.

      Ist die Hülle schwimmfähig, dann kann die endgültige Zuladung leicht ermittelt werden, um so den größtmöglichen Akku auswählen zu können.

      Dabei für den schweren Akku zwischen den beiden Wellen mittschiffs am Rumpfboden in Längsrichtung mehr Freiraum reservieren als der Akku lang ist. Damit ist eine exakte Trimmung um die Querachse ganz einfach durch Verschieben des Akkus in Längsrichtung möglich.
      Steht die endgültige Lage nach einem Schwimmtest des fertigen Modells fest, kann man mit kl. Styroporblöcken o.ä. der Akku an seinem Platz fixiert werden.

      Wenn die übrigen Baugruppen dann symmetrisch zur Längsachse positioniert werden, erübrigt sich später ein evt. Krängungsausgleich mittels zusätzl. Bleigewichten nahezu vollständig.

      M.f.G. Jörg
      Im Bau: Megayacht + Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn
    • Bin ein gutes Stück weiter gekommen. Als nächstes werde ich im Heck die Ruderaufnahmen ausarbeiten und den Heckspiegel montieren. Für den Rudereinbau benötige vorher ich den hinteren unteren Teil der Beplankung. Von unten gesehen fängt es an wie ein Boot auszusehen. Nachdem ein Teil der Beplankung verklebt ist, habe ich überlegt, das es vielleicht clever wäre, die Beplankungen nicht zu genau aneinander anzuarbeiten. Könnte mir vorstellen das man dann den Spachtel nicht allzu gut aufbringen klann, da die Fugen zu schmal wären. Grob anstoßen lassen wäre vielleicht besser, dann entstehen Kerben, in denen der Spachtel Platz besseren Halt hat und so den Rumpf besser abdichtet, findet denke ich.
      Dateien
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      • beplankung.png

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    • Hm, das mit dem Spachtel ist so eine Sache. Nach meiner unmaßgebliche Meinung ist es besser, die Materialien so dicht wie möglich aneinander zu fügen und, wenn es sich vermeiden lässt, keine Spachtelmasse zu verwenden. Wenn Du Dir mal die diversen Berichte zum Beispiel für die Tarana ansiehts, erkennst Du, dass alle Erbauer bei der Beplankung tunlichst vermeiden, Spalte entstehen zu lassen, die dann zu spachteln sind. Sie fügen lieber einen möglichst passgenauen Keil ein. Ich denke, dass dies nicht nur optische Gründe hat. Die Verbindung sollte besser genau passen und nur mit geeignetem Klebstoff halten, als zusätzliches Material zu nutzen.
      Finde ich persönlich "sauberer" und wird potentiell auch stabiler sein. Im Zweifel kann man eine Innenkante noch mit einer "Klebstoffraupe" verstärken.

      Aber auch hier gilt: Jeder so wie er/sie es möchte, denkt und kann!

      Weiter viel Spaß beim Planen und Bauen!
      Viele Grüße :wink:
      Wolfgang
    • hagdervriese schrieb:

      Nachdem ein Teil der Beplankung verklebt ist, habe ich überlegt, das es vielleicht clever wäre, die Beplankungen nicht zu genau aneinander anzuarbeiten. Könnte mir vorstellen das man dann den Spachtel nicht allzu gut aufbringen kann, da die Fugen zu schmal wären
      Moin Hans,
      ich würde die Beplankung mit größtmöglicher Passgenauigkeit und Klebefläche ausführen. Da sie als Rumpfschale eine wichtige statische Funktion hat, sollten alle Plankenstöße möglichst mit gutem Kleber / Leim verbunden werden.
      Der Spachtel dient bei mir in erster Linie dazu kleine Fehlstellen aufzufüllen und die Oberfläche zu egalisieren. Die spaltfüllende Funktion ist dabei nur ein zusätzlicher Nebeneffekt.
      Bei größeren Fehlstellen, Lunkern,etc., sollte man dann Plankenreste -zuschnitte mit Leim einsetzen um die Stabilität zu erhalten.
      Spachtelmassen sind eigentlich immer nur kosmetische Korrekturen, die nur bedingt statische u.a. Funktionen übernehmen können.

      M.f.G. Jörg
      p.s. Im Prinzip wie Wolfgang gerade schrieb. Hier war er schneller als ich.
      Im Bau: Megayacht + Yachttender

      In Fahrt: Moonraker, Pegasus III, Andrea Gail, Bugsier 3, Rembertiturm, Grimmershörn
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      Es ist eine Glaubensfrage, ob man vor oder nach dem Spachteln laminiert.
      Ich bin strikt für Ersteres, weil das Laminat die Festigkeit bringt. Also Harz direkt auf das Holz. Anders rum laminiert man auf die Füllmasse, die nicht unbedingt so fest hält. Außerdem muss man die Gewebestruktur wieder spachteln...
      Stefan

      Modelle (Auswahl): T22, S130 (robbe), Bugsier 1 , Örjan (14cm Schlepper), Griech. Fischerboot, Sea Scout
      Baustellen: "kleine Tarana", Rocket
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      Moin,

      womit beplankst Du?
      Balsa, dann passgenau arbeiten und die Planken miteinander verleimen,
      dann hast Du es beim in Formschleifen leichter.
      FSH, dann ebenfalls passgenau.
      je dünner die Beplankung, umso schwieriger ist das in Form schleifen.

      Das Laminat außen gibt dem Rumpf als ganzes und den Planken selbst
      ein deutlich mehrfaches an Stabilität.
      Spachtel ist außen am Rumpf eher nur formgebend, als stabilisierend,
      i.d.R. wiegt Spachtel mehr als die Beplankung selbst, bringt also nur unnötiges
      Gewicht.
      mit besten Grüßen aus einer kleinen ostfriesischen Werft

      ich zeichne noch mit Bleistift auf Papier, kann kein CAD, fräse nicht CNC,
      sondern habe Handwerkzeug wie Laubsäge und Feile in Gebrauch ....
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      @Odin

      Ich bleibe, solange die Form es zulässt beim Sperrholz mit dem ich auch das Spanten - Gerüst gebaut habe. Im mittleren Bereich werde ich eventuell gleichstarkes Balsa-Holz benutzen, ich denke, das sich das besser an die Formen anpassen lässt. Aber so genau weiß ich das noch nicht. Ich warte momentan auf meine Ruder, um die Bug-Sektion fertig zu bekommen. Derweil werde ich das Formstück feilen, das im Heck zwischen den Schiffswellen den Rumpf etwas strömungsgünstiger ausformen soll.
      Den Abschluss an Bug und Heck mache ich dann jeweils als "Formstück" aus Balsa, sobald die Beplankung am Rumpf fertig ist..

      Gruß
      Hans
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      @ All

      Da mein Schlepper, noch eine Weile brauchen wird und ich ein paar Tage Urlaub habe, habe ich ein kleines Projekt dazwischengeschoben. Von daher wird es hier eine kleine Pause geben. Ich glaube ist nicht schwer zu erraten was es wird!? Aber es ist günstig im Material und vergleichsweise schnell gebaut.

      Gruß
      Hans
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