Uboot Seehund

  • Hallo!
    Hat jemand Erfahrung mit dem Seehund 1:10 ?
    Habe gerade angefangen mit dem Bau.
    Also die Spanten sind fertig und aufgebaut.Das Mittelteil habe ich mit 200er Glasfolie ummantelt,zur Stabilität folgt nochmals
    eine Ummantelung.wenn die Antriebs und Steuerungsteile eigebaut sind.
    Wäre dankbar für ein paar Tips.
    Grüsse:torelus

  • Hallo hans,
    willkommen an Bord.
    Wir helfen gern, Du müßtest nur gezielt Fragen stellen.
    Glasfasermatten zu verarbeiten ist kein Problem, wie bei allen Anwendungen, man sollte sich nur vorher informieren. Die Anwendung von Glasgewebe mit 200 g/m² bei einer Modellgröße von eta einem Meter ist schon beachtlich. Ich verwende lieber mehrere leichtere Matten als eine schwere. Falls es für Dich von Interesse ist, dann schau doch gelegentlich unter Bugsier 30, M = 1 : 33 hier im Forum ab Nr. 19 oder nur unter dem Suchbegriff „Laminieren“.


  • Hallo Wolf!
    Also ich arbeite viel mit 200 gr Glasgewebe,es stabilisiert auch gut. Das Boot wird wenn es fertig ist nach
    Dänemark geschickt,anschliessend geht es nach England. Trotz super Verpackung habe ich schlechte
    Erfahrungen gemacht mit diversen Versendern,also dann lieber etwas stabiler bauen.
    Ich hätte erstmal eine Frage:
    Das Boot wird mit einem Beutel gefahren. Ich habe noch keine 12 V Pumpe gefunden mit 500 ml, wo bekomme ich
    solch eine Pumpe her?
    Das wäre mal die erste Frage.
    Grüsse: hans

  • Guten Abend Hans,
    es freut mich, daß Du mit dem stärkeren Material gut zurechtkommst; ich wollte nicht kritisieren, sondern bei Deiner GFK-Verarbeitung meine Erfahrungen anbieten.
    Bei der Pumpentechnik für U-Boote hingegen muß ich passen, da ich mich auch erst „schlau“ machen müßte. Hier im Forum findest Du sicherlich Unterstützung, da es ein beliebtes Thema ist.

  • Hallo Wolf!
    Habe deine Laminierungspraktik angeschaut,alle Achtung!
    Der Bau meines Minensuchers hat mich die letzten Nerven gekostet,da die Abstände der Spanten nicht im unmöglichen
    Bauplan angegeben wurden,also Pi x Daumen! Es ist trotzdem ein schönes Boot geworden.
    Den Seehund werde ich auch mit Spachtelkitt bearbeiten was unumgänglich ist.
    Tja,die Elektronik und die diversen Zutaten werden mir noch viel Mühe machen, es ist Neuland für einen Überwasser-
    Modellbauer!
    Es grüsst: hans

  • Hallo Wolf!
    Da bin ich ja beruhigt,jetzt muss ich erstmal das Trumm zusammenkleben und sauber spachteln.
    Da kommt dann ein schönes Gewicht zusammen!
    Ich habe das Ding in einem Jahr abzuliefern,also habe ich keine Eile
    Das mit der 200ml Pumpe ist wohl auf meine Unkenntnis zurückzuführen. Ich denke dass eine Pumpe
    so lange läuft bis zu Abschaltung. Nun,ich lasse mich diesbezüglich von den Uboot Spezialisten gerne
    aufklären!
    Es grüsst: hans

  • Hallo

    Ich selber habe einen Seehund in 1/10, dieser wurde aber relativ klassisch im Urmodellbau/Formenbau/Abzug-Verfahren hergestellt.


    Hast du Bilder zu deinem aktuellen Bauzustand?

  • Guten Abend,

    es handelt sich um einen Seehund von Jörg Artus im Maßstab 1/10(67...), welcher mich vor mehr als 20 Jahren zum Ubootmodellbau gebracht hat.

    Da es sich um eine Kleinstserie handelt wurden lediglich 7 Seehunde aus der Form gezogen, ehe Sie 2001 kaputt gegangen ist.

    Das Urmodell hat überlebt und ich spiele mit dem Gedanken es wieder aufleben zu lassen.

    Modellbau Wikinger Seehund (62).JPGModellbau Wikinger Seehund (63).JPGModellbau Wikinger Seehund (64).JPGModellbau Wikinger Seehund (65).JPG

  • Also Leute!

    Anscheinend bin ich nicht mehr auf dem Laufenden!

    Inzwischen wurde mir klar, dass Modellbau auch mit den Druckern möglich ist.

    Die Anfeindungen von Leuten über meine Meinung über den Modellbau mit Druckern nehme ich entgegen und entschuldige mich sogar!

    Die Zeiten haben sich geändert und es ist schon ein Unterschied zwischen handgeschnitzten Boots Utensilien

    und ausgedruckten 3D Produkten.In meinem Alter kommt ein 3D Drucker nicht mehr infrage,also weitermachen mit Säge und Feile.

    Der neuen Generation von Modellbauern die mit diesen Druckern arbeitet stehe ich nicht ablehnend gegenüber.

    man kann mit diesen Dingern Sachen machen,wovon ein "Handwerksbastler" wie ich nur träumen kann!

    O.K.Ich habe mich belehren lassen und stimme zumeist Euren Antworten zu.

    Nachdem dies geklärt ist,möchte ich mich auf Fragen meinerseits zwecks Technik /Elektronik beschränken.

    Es grüsst: hans

  • Hallo Leute!

    Habe mal eine Frage:

    Mein Magnetschalter 12V / 16 A braucht natürlich noch einen Akku. Was wäre die günstigste Version"

    Ich dachte an Fun Fly 4 S 1300 mah 14,8 Volt o.ä.

    Vielleicht hat jemand eine gute Idee. Auch in preislicher Hinsicht!

    Im Voraus Besten Dank für Antworten:

    Grüsse: hans

  • Mein Magnetschalter 12V / 16 A braucht natürlich noch einen Akku

    Moin Hans und herzlich willkommen auch von mir.

    Akkus sind Energiespeicher für elektrischen Strom. Ihre Auslegung hängt selten von einem Schalter ab, sondern vielmehr vom Bedarf des Fahrzeuges, oder Bauteils welches sie versorgen sollen.

    Dessen Energiemenge berechnet sich nach der Leistung und der Zeitdauer:

    ==> E = P * t

    mit

    E = Energiemenge in Wh,

    P = el. Leistung in Watt,

    t = Zeit in h.


    Bsp.:

    Die el. Abgabeleistung ( = Propellerwellenleistung Pw ) deines 17 kg-U-Bootes Seehund in M = 1 : 10 betrage


    Pw = Porig * M²

    = 44 kW * 0,1³

    = 44 W,


    und dein E-Motor liefert diese Leistung in einem Arbeitspunkt beim max. Wirkungsgrad von eta = 0,7, dann ergibt sich die elektr. Aufnahmeleistung bei Vernachlässigung der Verluste im Drehzahlsteller von ca. 2%, zu:


    Pel = Pw : etaMot.


    = 44 W : 0,7

    = 63 W.


    Bei 12 V erhalten wir einen Strom von:


    63 W : 12V = 5,25 A


    Soll die Fahrzeit min. 1 h bei 80%-Entladung eines Akkus mit einem Akkuwirkungsgrad von ca. 95% betragen, so ergibt sich eine LiXx-Akkukapazität C von:


    C = I * 1 h : 0,95 : 0,8

    = 5,25 A : 0,95 : 0,8 * 1 h

    = 6,9 Ah


    Dazu passen würden z.B. folgende Lithium-Eisenphosphat-Zellen:

    4 Stück 6 Ah,

    oder,

    4 Stück 10 Ah, auch als 2 kg schwerer Bausatz mit 15 Ah erhältlich,

    oder

    einem fertigen 4s-LiFe-Pack mit 4,1 Ah.


    Alternativ zu Li-Akkus kämen hier auch Pb-Akkus in Frage:

    Wie z.B. 2 Stück 6 V * 10 Ah in Serie geschaltet zu 12 V * 10 Ah mit 4,2 kg.


    Von einfachen und preiswerten LiPo-Akkus mit Kobalt-Oxid würde ich wegen der Brand- u. Explosionsgefahr abraten.


    M.f.G. Jörg

  • Ich habe noch keine 12 V Pumpe gefunden mit 500 ml,

    Ahoi Hans,


    meinst du so etwas ?


    Grundsätzlich kannst du an diese S-Pumpe auch größere Beutel ( --> Klinikbedarf z.B. Urinbeutel o.ä. ) anschließen.

    Z.B. 1000 ml oder mehr.

    Die absolute Größe ( + Restluftvolumen ) ergibt sich aus der Vernichtung des Restauftriebes deines Modells, wenn dieses vom aufgetauchten Zustand gerade eben vollständig unter die Wasseroberfläche sinkt.


    M.f.G. Jörg

  • Hallo!

    Jetzt habe ich den Seehund ziemlich fertig. Nebenbei lief meine Linse vom Stapel und 1. Versuch war nicht schlecht.

    Trotzdem hätte ich gerne mehr Geschwindigkeit!

    Hobby lobby hat viele Propeller im Angebot,daher weiss ich nicht welchen Propeller (D 52 mm) für eine gute Geschwindigkeit passen würde.

    Wäre für Antwort dankbar.

    Gruss: hans

  • Trotzdem hätte ich gerne mehr Geschwindigkeit!

    Moin Hans,

    bevor du einen größeren Propeller montierst, verrate doch mal dein bisheriges Antriebssystem mit Motor ( genaue Typangabe ), Akku ( Typ, Spannung und Kapazität) , Propeller ( Durchmesser + Steigung ! ).


    Mehr Geschwindigkeit ( maßstäbl. = 4,7 km/h ) erfordert in erster Linie mehr Leistung ( maßstäbl. = 44 W ). Und die steigt in der 3.Potenz zur Geschwindigkeit ( z.B. 2-fache Geschw. erfordert 8-fache Leistung). Wenn dein Motor damit überfordert ist und durchbrennt, nutzt dir auch ein größerer Propeller ( maßstäbl. D = 50 mm ) nichts.


    Ähnliches gilt für den Akku. Wenn dieser bei größerer Strombelastung in der Spannung stärker einbricht, verkürzt du damit die Fahrzeit und die Akkulebensdauer zusätzlich .


    Mehr Infos dazu gibt es hier und hier.


    M.f.G. Jörg

  • Hallo Jörg!

    Schönen Dank für deine Antwort!

    Leider ist mir das etwas zu kompliziert mit den Berechnungen

    Ich denke ,ich nehme die 4 Blatt Schraube D von Raboesch für schnelle Schiffe und der Kas ist gegessen.

    Trotzdem Dank für deine Mühe !

    Grüsse: hans

  • Ahoi Hans,

    nun der erste Schritt dir zu helfen wäre zu erfahren was du genau bisher im Antrieb verbaut hast:

    .. bevor du einen größeren Propeller montierst, verrate doch mal dein bisheriges Antriebssystem mit Motor ( genaue Typangabe ), Akku ( Typ, Spannung und Kapazität) , Propeller ( Durchmesser + Steigung ! ).

    Danach können wir gemeinsam schauen wie es weitergehen kann ...

    M.f.G. Jörg :wink:

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