Kurzbaubericht 1 Servo Ankerwinde mit Freifallfunktion

  • Hallo Wolf,

    die Zählung von Umdrehungen dürfte bei einer Ankerwinde evtl. schwierig sein, da die Kette, anders als bei einem Seil, nicht immer gleich aufgerollt wird, so dass bei einer Kettenlänge von 50 cm und mehr sicherlich eine Tolleranz von mehreren Millimetern entsteht.

  • Servus,


    Was spricht gegen eine Rutschkupplung oder einen einfachen Freilauf aus Haken, Zahnrad und Zugfeder. Für die heutige Zeit sicher sehr analog aber warum nicht. Rutschkupplung ist wahrscheinlich eher was für gröbere Ketten, die Variante mit Haken und Zahnrad kann sehr feinfühlig sein... Und kann man auch einstellbar machen...


    Grüße Wolfi

    Grüße Wolfi

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  • Hallo Peter,


    in der Tat, wenn es nicht gelingt die Kette, Wickel neben Wickel und Lage über Lage, sauber aufzurollen, dann treffen Deine Befürchtungen zu. Sehe ich auch so.


    Es bliebe noch die Stromabschaltung, aufgrund des Stromanstieges beim Blockieren des Motors, oder z. B. die Auslösung von (Micro-) Schaltern durch modifizierte Kettenglieder an entsprechender Stelle in der Kette. Diese Aufgabe könnte auch der Anker selbst übernehmen, da grundsätzlich nur das Einholen des Ankers in dieser speziellen Konstruktion kontrolliert werden muß.

  • Hallo, gegen diese Methoden spricht garnichts, allerdings möchte ich gerne neue Ansätze verfolgen. Deshalb auch die Einservowinde: bisherige Ansätze waren mit zwei Funktionen ( Windenantrieb über Motor und Auskoppelung C747B323-51FD-4B79-862F-28E177E744FD.jpg41E0A7DE-4C50-4252-8CB1-6F7659C967F9.jpg über Servo) und zwei Kanälen.

    Die Stromaufnahmemessung ist aber auch eine gute Alternative, wenn zB die Positionierung des Hallsensors Schwierigkeiten bereitet. Hier zwei Fotos , habe derzeit leider etwas wenig Zeit zum Basteln

    Viele Grüße

    Jörg

  • Die Hallsensorenendabschaltung funktioniert.

    Eine Sensor und Magnet ist an der Winde, ein weiterer Sensor im Einzugsrohr des Ankers. Am Anker sind zwei Ringmagnete befestigt.

    Der Sensor an der Winde begrenzt die Auslösebewegung, der andere das Einholen des Ankers.

    Die Messung und Unterbrechung des Signals erfolgt über einen Arduino.

    Der Servo wird, so wie alle anderen im Modell, über eine externe Stromversorgung (Servocenter) mit Spannung versorgt. Vom Empfänger wird nur das Signal bereitgestellt.

    Der Arduino bekommt 4,8 V, das scheint ihm zu reichen. Die Steuerung ist im kleinen Kästchen untergebracht.

    Bevor ich nun diesen Baubericht schließe, möchte ich anmerken, das die Kunststoffzahnräder Modul 1 sind. Falls jemand lieber Metallzahnräder bevorzugt, kann er auch diese verwenden. Zwischen Zahnsegment für die Rückholbewegung und Basis ist ein Abstandshalter eingefügt, der alles nochmal stabilisiert und auf Position hält.

    Grüße Jörg

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  • Nimm ein Zweites Zahnrad und an dem befestige ein 20 Gang Trimmpoti (Statt deiner zwei Widerstände) um die Ankerumdrehungen genau einstellen zu können baue ein Zweites Poti in Reihe zu dem ersten damit kann man dann die genauen Endlage einstellen .

    So habe ich es bei meiner Segelwinde gemacht. Kein großer Aufwand


    Zur Sicherheit sollte man immer eine Rutschkupplung einbauen vor allem bei Ankerwinden.

    Die Erfahrung habe ich vor 40 Jahren gemacht, der Anker ist gefallen 50 cm tief und dann beim Raufziehen hat er das 2 Meter Schiff versenkt da der Anker genau das gemacht hat was er soll das Schiff festhalten. Leider war eine Wurzel im Weg.

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