Messingrohr erwas enger machen

  • Das ist zwar alles richtig, auf den Modellbaubereich allerdings nur eingeschränkt anwendbar. So haben z.B. die allermeisten Modellmotoren keine Fest-Los-Lagerung, sondern die Welle wird einfach in die Lager gesteckt, fertig. Tut auch. Wenn wir im Studium Bohrmaschinengetriebe streng nach Lehrbuch ausgelegt haben, wurden die so groß wie ein Schuhkarton.


    Das wichtigste für eine Antriebswelle im Modellbaubereich ist es meiner Erfahrung nach, dass diese nicht überbestimmt wird, sich also nicht axial oder radial verklemmen kann durch eine Kombination aus ungeeigneter Lagerung, ungeeigneter Kuppelung und schlechter Motorausrichtung. Daher den Motor so gut es geht ausrichten, und dann eine elastische Kupplung verwenden, dann hat man schon die allermeisten Probleme umschifft.

    Wenn man dann noch, wie beschrieben, einen Schmiernippel am Stevenrohr möglichst weit hinten anbringt, muss man sich um die Lagerung keine weiteren Gedanken machen. Und auch wenn man Kugellager hat, sollten auch diese mittels des beschriebenen Schmiernippels regelmäßig nachgeschmiert werden, denn keinesfalls ist da alles so dicht dass nicht nach relativ kurzer Zeit das Schmierfett rausgewaschen würde.

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