DXF Dateien für den Laser Cutter vorbereiten

  • Hallo,

    ich habe das Modell einer pazifischen Proa in Free CAD konstruiert.

    Alles passt wie es soll.


    Mein Problem - der Dienstleister für das lasern der Bauteile verlangt

    1. eine Bauteile Anordnung auf seinem Standard Basisbrett.

    2. die Bauteile müssen farblich gekennzeichnet werden, damit der Laser erkennen kann, was er machen soll.


    Alle Recherchen zu diesem Thema verwenden entweder Corel Draw, was ich nicht habe, oder Open Office , Zeichnung.


    Der Ablauf ist, die DXF Dateien über Bild importieren und Open Office zu holen und dann entsprechend zu bearbeiten.


    Das holen der Daten klappt noch, wobei es die Darstellung deutlich kleiner als Original Größe ist und eine Bearbeitung der Linien nicht möglich ist.


    Kennt jemand den Grund, warum ich nicht zum Ziel komme, oder kann mir jemand einen anderen Weg erklären.


    Danke schon im voraus für Eure Antworten

  • Du kannst doch die Bauteile in Freecad markieren und auf das "Standard Brett" ziehen. Wenn sie markiert sind, kannst Du sie farblich absetzen.

    Wozu das gut sein soll, erschliesst sich mir nicht, denn das, was der Laser machen soll, wird ja im Fräsprogramm festgelegt.

  • Moin,


    ich habe vor kurzem eine Spantensatz inkl. Helling und Steven in 2D-Autocad konstruiert.

    Der Makershop in Hamburg brauchte für den Laser eine komplett bereinigte DXF-Datei wo ausschließlich die zu lasernden Teile drauf sind.


    Plattenmaß war 1000x1000 mm.


    Also habe ich mir die Platte gezeichnet und die Teile darauf geschoben und gedreht bis alles passte. Die Farbe war egal.


    Wichtig ist: Keine versteckten Layer o.ä. , keine Teile die nicht gelasert werden sollen, kein Text, nix was den Laser durcheinander bringt.


    Geschlossene Konturzüge sind auch wichtig, wenn es da Lücken gibt geht das nicht.


    Eigentlich war das für den ersten Versuch echt banal und hat super geklappt. 22 min. für 26 Spanten plus s.o. in 4mm Sperrholz..


    Ist natürlich was anderes wenn man selber dabei ist. Vielleich gibt es ja solche Makershops oder Makerplaces bei euch auch. Das sind oft gemeinnützige Organisationen die solche Sachen für echt schmales Geld ermöglichen.


    Ich hab für die Zerstückelung von einem Quadratmeter inkl. Material 30,- Euro da gelassen...mit perfektem Ergebnis!


    Gruß Martin

    Modelle: Festmacher Hannes (Asterix - ModelMast), Colin Archer RS1 (BB), Seekreuzer Tarana, Mini-Boom Boat 3D-Druck

    Kanadischer Minischlepper, Hovercraft SRN-5, Ponton für Boom Boat und Schlepper

  • OK, ein Versuch noch:


    Du hast die Geometrien, die du lasern lassen willst, im DXF Format. Richtig?


    Dann speicherst Du das File unter einem neuen Namen wieder als DXF ab.


    In diese neue Datei malst Du dann die vorgegebene Plattenabmessung von deinem Dienstleister als Rechteck, oder was auch immer.


    Dann kopierst Du die zu lasernden Konturen auf diese Platte.


    Den ganzen Sperrmüll, der noch in der Zeichnung steckt, löscht du weg. Ggf. nochmal "bereinigen" um wirklich alle Reste zu beseitigen.


    Damit hast Du dann ein lupenreines DXF mit den Plattenumrissen und deinen Teilen.


    Vielleicht noch die Plattenumrisse löschen, sonst fährt der Laser die auch ab, die Positionierung der Teile auf der Platte macht eh der Dienstleister.


    Vergiss Open-Office ( oder was auch immer), das DXF-File reicht. Mach vielleicht Deine Konturen noch schwarz, sollte aber eigentlich egal sein.


    Das ist keine Raketentechnik.....noch was: Male Dir einen 100mm langen Strich in das Feld mit den Konturen als Referenz, und messe den nochmal, damit kannst du gegenchecken ob der Maßstab Deiner Konturen wirklich stimmt.


    Mehr gibt es zu dem Thema echt nicht zu sagen.


    Gruß aus dem Norden


    Martin

    Modelle: Festmacher Hannes (Asterix - ModelMast), Colin Archer RS1 (BB), Seekreuzer Tarana, Mini-Boom Boat 3D-Druck

    Kanadischer Minischlepper, Hovercraft SRN-5, Ponton für Boom Boat und Schlepper

  • Hallo Zusammen,


    Soweit ich weiß, wird mit den verschiedenen Farben die Reihenfolge der Schnitte festgelegt. Ist wichtig, wenn Teile nicht nur aus einer Außenkontur bestehen, sondern auch innen Löcher, Aussparungen, Fensteröffnungen etc. haben. Wenn diese Öffnung groß genug ist, können weitere Teile in diese Öffnung gezogen werden, um Material zu sparen.

    Die Reihenfolge der Farben hängt vom Dienstleister ab. Bei mir ware es z.B. Rot vor Blau vor Cyan vor Grün. Wichtig ist die Grundfarben zu verwenden. Andere Farben werden dann oft nicht geschnitten sondern nur graviert.


    Viele Grüße


    Stefan

  • Hallo Stefan, ich habe die Anleitungen und Tipps, die mir bisher gegeben wurden alle versucht. Ohne Erfolg.

    Bei mir ergibt sich gar nicht erst die Möglichkeit Farben einzustellen.

    Das mit den unterschiedlichen Farben ist mir bekannt von "Fun Modellbau", der das lasern anbietet.


    Du schreibst ....bei mir sind das Rot.....

    Hast du einen Laser ?

    Bist Du bereit und in der Lage für mich das lasern zu übernehmen, oder nur die farbliche Kennzeichnung der Laserkonturen, ?

    Natürlich gegen Bezahlung


    Ich würde Dir dann mal die DXF Daten für einen Rumpf zusenden, zusammen mit einer Teileliste.


    Gruß aus Leipzig


    Frieder

  • Moin Zusammen,


    ich glaube Ihr denkt zu kompliziert

    dxf ist ein Dateiformat für Zeichnungsdaten die in nicht Autocad

    Programmen verwendet werden können z.B.

    Diese Daten können über die Layersteuerung oder die Eigenschaften, wenn man

    ene Linie z.B. mit der linken Maustaste markiert mit der rechten Maustate das Kontextmenü

    aufmacht und auf Eigenschaften geht farblich geändert werden.


    hat man z.B. einen Arbeitsbereich wie vom Autor beschrieben eingerichtet

    werden die Daten in ein Programm Importiert z.B. Estlcam dort werden den Konturen

    im Falle einer Fräse Innen Aussen oder Bohrungsdefinitionen per markieren und auswählen zugewiesen

    Im Falle eines Lasers braucht man nur auf der Linienmitte einer Kontur zu fahren und das auch so programmieren.

    Das Progremm welches die Fräs oder Laserdaten erzeugt schreibt beim Abspeichern diese Daten dann

    in GCodedaten um, das ist die z.Z. gängige Maschinensprache für Maschinen deren Achsen mit Schrittmotoren betrieben werden

    Heißt alles an 3D Druckern Tischfräsen Laser etc


    Es braucht im Falle Estlcam keinerlei farbliche Kennung was die Maschine machen soll das wird alles in Estlcam festgelegt

    Die Grundlage für das Fehlerfreie Programmieren in diesen GCode Programmen sind Geschlossenne Konturen doppelte Linien

    müssen gelöscht werden (doppelte Linien sind Linien die Tatsächlich aufeinanderliegen man sieht es oft nicht) das Programm

    weiß aber dann meist nicht welche Linie verwendet werden soll.


    Wenn jemand fremd programmiert, muss dieser über die Konstruktion wissen was Bohrungen oder nur Ausschnitte sein sollen

    das sollte aus einer Bauteilzeichnung klar hervorgehen, oder farblich gekennzeichnet sein, das wird wahrscheinlich der Laserdienstleister haben wollen


    Abschließend,


    Eine DXF-datei so sie nicht fehlerhaft ist kann wie eine normal Zeichnung egal welcher Endung dwg o.ä.

    nach erstellen weiter bearbeitet werden Ausnahmen können sein das low Budget Programme irgendwann die Hufe wegen der Dateigröße hochschmeißen.

    dann muss man diese DXF mal in einem anderen hochwertigeren Programm öffnen und neu abspeichern, es kommt vor das Programme eine DXF

    mit allen Erstellschritten als Hintergrunddaten schreiben, dann wird eine dxf dementsprechend groß.


    So ich hoffe das war verständlich, ich wünsche viel Erfolg.


    Grüße

  • Frieder,

    Ich selbst bin 67 Jahre alt, und lerne im CAD täglich etwas dazu, zeichne in 3D, bin in der Lage auch mit EstlCam zu arbeiten und auch mit 3D Druck. Das Alter ist kein Hinderungsgrund, wie ich finde.



    Wenn man mit einem Programm erfolgreich arbeiten will, muss man sich zwangsläufig damit auseinandersetzen.


    Das ist bei dem einen Prog einfache oder eingängiger, als bei einem anderen.

    Oft ist es so, das gerade Freeware nicht immer so arbeitet, wie man es gerne möchte, oder es sich vorstellt.

    Es kostet einfach viel Zeit, zu verstehen, wie ein Programm "tickt".


    Das, was Joachim beschrieben hat, ist absolut simpel, das sind zwei Mausklicks, und schon sind die Bauteile farbig markiert.

    Dazu gibt es im Netz massenhaft Tutorials, die einem Weiterhelfen, auch für FreeCAD.

    Ich nutze diese Tutorials, wenn ich vor einem Problem stehe und eine Lösung brauche. Dann arbeite ich diese step by step nach.

    So zeichne ich meine Modelle in 3D mit Delftship Professionell, und die Bauteile in 2D CAD, die Druckdateien in einem 3D Zeichenprogramm.

    Aber auch das hat bei mir Jahre gedauert, bis ich zufriedenstellende Modelle bzw. Dateien hingekriegt habe, das ist nichts, was in 2 Tagen klappt.

    Jeder, der mit welchem CAD auch immer arbeitet, hat viel Zeit investiert, und wenn Du Bauteile herstellen lassen willst, wirst Du nicht umhinkommen, Dich damit ausgiebig zu beschäftigen.

    Viel Erfolg!

  • Ich muss mich korrigieren

    Axel kennt mich und kann meine Erklärung richtig einordnen, aber das ist nicht der Punkt jemand anderes an dem Punkt Abzuholen.

    Leider ist es so.


    Frieder was hast Du denn für ein Zeichenprogramm mit dem Du Arbeitest ?


    Grüße

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