Erfahrungen zum Bergeboot "Rescue" von Hacker

  • Hallo zusammen,

    ich kann Tobi in Bezug auf die Brauchbarkeit von Springer Tugs nur zustimmen. Wenn kein Wind oder Welle ist, ideal. Aber sobald Wellen und Wind gegen an sind, brauchst du einen Bootstyp, der damit besser klar kommt. Habe ich zu meinem Leidwesen am Bodensee beim Einsatz desselben als Bergeboot auch schon erlebt. Zum Glück, kein Totalverlust.


    Reiner

  • Hallo Skipper


    Was Springer Tugs angeht bin ich raus, keine genaue Meinung.

    Was Airboat angeht sieht das anders aus.

    Grundsätzlich sind Airboats in jeder Rumpfform eher Glattwasser-Boote.

    Also für ruhiges Wetter bei ruhiger See geeignet. Unser Bernhard ( Funinaction) hat das seiner Zeit recht deutlich erklärt.

    Freies Zitat :

    Maßstäblich hochgerechnet wäre eine 3cm "Welle" schon 30 cm hoch.

    Und dann sind auch echte Airboats nicht mehr unterwegs.

    Zitat Ende

    So sollte ein Skipper das bei seinem Airboatmodell auch sehen. Und entscheiden ob er mit seinem Airboat rausfährt.

    Klar, wenn man nur ein Airboat als "Rescue" hat...

    Das geht auch ! Doch... Wie gesagt, man muß das auch können bzw. sich einüben. Denn selbst bei ruhigem Wasser geht das nicht immer gleich im Hieb . Wie im Video gut zu erkennen.


    Gruss

    Mikel

  • Hallo Tobi, nicht der Rede wert.

    :thumbup:

    Ergänzend zu meinem Bild Folgendes, ich würde Leisten verwenden mit 3 mm Höhe und 2 bis 3 mm Breite. Die Anordnung der Leisten ist ein Kompromiß zwischen Kursstabilität und Wendevermögen. Lange Leisten garantieren Kursstabilität, kürzere Leisten verbessern die Manövrierfähigkeit. D. h. wenn Du das Leistendreieck um ein Drittel der Rumpflänge in Richtung Heck versetzt dreht Dein Modell leichter.

  • Moin,


    mal oT, meine Neptun hat sich gestern sehr gut als Rettungsboot gemacht, mit einem Buggyreifen am Bug hatte sie auch recht guten Gripp am Havaristen und mit ihrer lenkbaren Kortdüse ist sie gut manövrierbar. Ein Bergungsgestell aus Poolnudeln wäre auch noch denkbar. Nur mal als Idee falls das Airboot nicht praktikabel ist.

  • Hallo Tobi


    Ärgern... Das geht doch eigendlich gar nicht. :fg:

    Spaß beiseite, neugierig bin ich allerdings auch. Ich glaube aber auch das es ein Erfolg werden wird. Zum einen hat ein guter Freund mich auf den Gedanken mit der Finne gebracht. Das hat bei seinem "Hacker-Rescue" auch funktioniert.

    Zum andern hat eben die nachrüstung einer Finne beim kleinen "Hopper" ja einwandfrei Erfolg erbracht.

    Weit ab von jeder Meinung das eine Finne nicht unter ein Airboat gehört ( was grundsätzlich richtig ist ). Auch weit ab davon was hier allgemein "Meinung" zu sein scheint, funzt eine Finne super gut.

    Lass dich also nicht beirren, das klappt!


    Gruss

    Mikel

  • Soderle, endlich konnte ich mal die Schaumwaffel bei schönstem Sonnenschein in meiner verlängerten Mittagspause heute testen.

    Also bis heute war ich ja eher entsetzt über das Fahrverhalten und hab schon die gelbe Tonne in Erwägung gezogen.


    A B E R

    mit dieses nun verbauten Stringern und der Finne fährt es nun tatsächlich so, wie ich es erwartet habe. Läßt sich also relativ präzise fahren und bestimmt auch gut bergen. Ob es nun an Stringern oder Finne lag, kann ich nicht sagen, da ich ja vorsichtshalber gleich beides verbaut habe, da es auch bei mir ein reines Zweck- und Arbeitsboot ist. Daher dachte ich: sicher ist sicher...


    Also kann es von nun an tatsächlich zum Bergen eingesetzt werden, da es nun auch zuverlässig dort hin fährt, wo es soll und nicht mehr unkontrolliert umherschlittert.

    Kann es nun also tatsächlich (jedenfalls bisher) empfehlen, sofern die beschriebenen Modifikationen gemacht wurden.


    Bin allerdings trotzdem genervt vom Hersteller. Wir reden hier nicht von ein bisschen Feintuning, sondern davon, dass es aus der Schachtel raus nach Anleitung einfach nur Mist war. Die paar Leisten und vielleicht schon eine gezogene Nut für die Finne hätte auch der Hersteller so planen können. Zeigt mal wieder, dass entweder nicht getestet wird, oder einfach nur verkauft werden soll, ohne jegliche Liebe oder gar Anspruch zum Produkt...


    20221108_122612.jpg


    20221108_122614.jpg

  • Hallo Tobi,


    es freut mich außerordentlich, Du hast Dein Ziel erreicht. Meinen Glückwunsch dazu.


    Du bist einzig, Gleiches sehe ich gegenwärtig nicht. Das zweite von Dir gezeigte Bild, ist perfekt in Szene gesetzt und ist in der Vergrößerung verblüffend gut zu betrachten.

  • Hallo Tobi


    Freut mich sehr das deine "Erweiterungen" von Erfolg gekrönt waren. Möchte dir auch Recht geben was den Hersteller angeht. Denke auch das dort nur verkauft werden soll. Einzige andere Möglichkeit wäre ein Funboot ohne wirklichen Charakter. Only just for Fun...


    woldig

    Hallo Wolf

    Das Hacker Rescue wurde hier schon vorgestellt. Allerdings innerhalb eines meiner Bauberichte. Deswegen taucht das nicht alleine auf. Hier bei Threat 11 findest du den Hinweis. Und auch was mein Namensvetter als Vorschlag angesagt hat. Ich habe das später beim "kleinen Hopper" auch umgesetzt. Hier auch mit Erfolg. Deswegen freue ich mich das derselbe Hinweis bei Tobi so gut geklappt hat.


    Gruss

    Mikel

  • Jetzt wo es so funktioniert, wie es soll, nochmal ein kurzes Resümee über den Baukasten:


    Das erwartet einen bei dem Baukasten:


    IMG-20221108-WA0011.jpg



    Der Inhalt ist eigentlich in keinster Weise zu Beanstanden. Alles von ordentlicher Qualität und wirkt durchdacht.


    IMG-20221108-WA0015.jpg


    IMG-20221108-WA0014.jpg


    Als erstes wurde der Rumpf, welcher stark an ein Schwimmbrett erinnert, gelb lackiert. Wußte leider nicht, dass es den Bausatz auch in diversen Farben gibt.


    IMG-20221108-WA0012.jpg


    Die Kabinenhaube war leider Ausschussware, da sie auf einer Seite unbrauchbar dünn war. Ist auch mit Sicherheit während der Produktion aufgefallen, bzw. in den weiteren Schritten bis zur Verpackung.

    Wollte mich aber nicht rumärgern und habe die Kanzel selbst auf der einen Seite verstärkt.


    IMG-20221108-WA0013.jpg


    Beim Servo auf jeden Fall beachten, dass ein extrem langer Servoarm benötigt wird.

    Ebenso würde ich persönlich schon vor dem Bau überlegen, ob ein Schalter oder ähnliches Sinn macht. Ich persönlich habe mich für Eine "Notaus-Schlaufe" wie beim Rennboot entschieden - in meinem Fall jedoch eher ein "Not-an". Macht bei mir als Bergeboot am meisten Sinn, dann gibt es kein langes Gefummel vor dem Einsatz.

    Ansonsten ist der Technik-Träger, also das Herzstück des Modells schnell und unkompliziert zusammen gebaut.


    20221108_193003.jpg


    20221108_192957.jpg


    Für den Akku wiederrum war es mal wieder schade, dass keine vernünftige Befestigung vorgesehen war. Hätte leicht bei dem Technikträger integriert werden können. Habe ein Stück einer alten Akkuschiene aus der Krabbelkiste incl. Klettband verwendet.


    20221108_192953.jpg


    Ansonsten wäre noch ein kurzer Denkanstoß für alle, die es als Bergeboot nutzen möchten: Ein Vor- und Rückwärts-Regler wäre wohl schick :id2:

  • Hallo Tobi


    Vielen Dank für deine ausführlichen Informationen! Das dieses Modell Herstellerseitig nicht ausgereift ist sollte somit klar sein.

    ( Vieleicht sendest du deine Erfahrungen an den Hersteller... )

    Insgesamt jedoch finde ich die grundsätzliche Idee nicht verkehrt.

    Ein Propeller angetriebenes Schubschiff das quasi auf dem berühmten "Teller" wenden kann. Dazu die Möglichkeit das Modell als Bergeboot zu nutzen. Das hat doch was...

    Ok, der Nutzer muß noch daran "schrauben". Ist ein Negativpunkt.

    Und wer über das Thema nicht "Bescheid" weiß...


    Gruss

    Mikel

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