Ruderblatt

  • Hallo ich habe mal eine Frage zu Größe bzw. Verhältnis des Ruderblattes. Bei meinem Schiff (Marauder) kippt das Boot sehr stark in die Kurve und auch wenn man zügig unterwegs ist. Wahrscheinlich ist das Ruder zu groß.

  • Nach welcher Seite kippt denn das Boot?

    Moin zusammen,


    Auch ich bin ein Holzwurm und Tiller-Fan


    Derzeit fahrbar
    der Schoner Hamburg nach einem Plan von Artur Tiller
    ein Optimist
    die Optimist von Graupner
    Ariane von Schaffer
    Schnellboot Dachs von Graupner (Bj. 1971)

    Gracia von Graupner


    In der Werft
    Riva Aquarama Spezial
    Flipper von Topp


    Meine E-Helis Micro Star 400 und Zoom 400 sollen den Hangar verlassen.

  • in die Kurveninnenseite und bei Gradeausfahrt mal links mal rechts.

    Moin Dietmar,

    und bei welcher Geschwindigkeit(en) ?


    Dazu wäre auch eine Seitenansicht des Modells auf Höhe des Propellers hilfreich.


    M.f.G. Jörg

  • Moin. An der Ruderblattgröße liegt es meiner Meinung nach nicht. Was mir auffällt, es sieht so aus, als wären die Wellen nicht symmetrisch eingebaut. Kann natürlich durch das Fotographieren kommen, optische Verzerrung. Miss doch mal aus, ob die Ruder und auch die Wellen den gleichen Abstand zum Kiel haben.

  • Ahoi Dietmar,


    auf den Fotos sieht es so aus als ragten die Ruderblätter nach unten über die Propellerplattspitzen hinaus. Wenn du hier die Ruderblätter soweit einkürzt das diese nur noch 1 - 2 mm tiefer als die Propeller sind, sollte sich die Rollneigung bei Kurvenfahrt etwas verringern.


    Ich habe bei meiner Pegasus III übrigens genau den gleichen Effekt. Auch sie legt sich bei Ruderlage in das Kurveninnere, ähnlich wie alle 2-Radfahrer. Bei gefühlvoller Kurvenfahrt ohne heftige Ruderausschläge ist dies besser als über den Kurvenaussenrand zu kentern.


    Der Effekt kommt dadurch zustande, das der seitlich ausgelenkte Propellerschub ( Ruderquerkraft ) soweit unterhalb der Rollachse des Rumpfes liegt, das das entstehende Kippmoment zum kurveniäußeren größer wird, als jenes Kippmoment durch Rumpf + Aufbauten mit seinem Massenschwerpunkt oberhalb der Rollachse und den Zentrifugalkräften in Richtung kurvenäußerem.


    Mögliche Abhilfen:


    -> Tiefgang verringern,oder Akku höher legen.

    oder

    Geschwindigkeit in Kurven verringern, bzw. Ruderausschlag verringern.


    M.f.G. Jörg

  • Hallo Dietmar,


    derartiges Verhalten ist immer das Ergebnis zu schnellen Fahrens, aufgrund von Übermotorisierung, und möglicherweise gepaart mit konstruktiven Mängeln.


    Als Sportbootfahrer habe ich mir dieses Rollen zunutze gemacht. D. h. zum Wenden fast auf der Stelle, z. B. im engen Hafenbecken.


    Im Stand, das Ruder hart Backbord (Bb) legen und einen ganz kurzen Schub Vollgas geben. Der Bug steigt steil, der Rumpf kippt sehr stark nach Bb, der Bug dreht etwa 90° nach Bb. Dieses Manöver wird immer Bb gefahren, damit der Steuermann, der grundsätzlich Steuerbord (Sb) sitzt, über Sb sehen kann.


    Der Modellbaukapitän könnte diese Methode selbstverständlich auch benutzen, wenn er „Wilde Sau“ spielen wollte.

  • Hallo Jörg, ich habe heute mal nachgemessen. Die Ruder stehen 25mm über die Blattspitze nach unten. Werde sie kürzen und nächstes Wochenende mal testen wenn das Wetter es zuläßt.

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