Anschluss Beleuchtung

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    • Anschluss Beleuchtung

      Hallo,
      ich bin Anfänger und habe mir ein Graupner Feuerlöschboot gebaut. Wie schließt man bei so einem Boot die Beleuchtung an (z.B. Signallampen und Suchscheinwerfer im Beschlagsatz), so dass man sie an der Fernsteuerung an- und ausschalten kann? Welche Teile braucht man noch, wie schließt man alles an den Empfänger und Akku an? Danke für Eure Tipps!
    • RE: Anschluss Beleuchtung

      :wink: Hallo Andreas.....
      ....und :welc: im Club!

      Ja, die Geschichte der Modellbeleuchtung ist eine Geschichte voller Geheimnisse!

      Das war natürlich nur ein :witz: mehr noch, das war Quatsch! :k:

      Aber eines gleich vorweg: Beleuchtung nie am Empfängerakku anschließen! Das Erste was Du Dich fragen solltest ist was will ich alles beleuchten und/oder was für ein Modell habe ich da eigentlich? Die Standardbeleuchtung wäre Positionsleuchten und Top- und Hecklicht. Die müssen aber nicht unbedingt ferngesteuert geschaltet werden. Ein versteckter Schalter am Modell tut's hier auch. Elegant ist auch das über einen Dämmerungsschalter elektronisch erledigen zu lassen. Die Empfindlichkeitsschwelle (hell/dunkel) ist meistens einstellbar.

      Für Sonderbeleutungen wie z.B. Arbeits- und Suchscheinwerfer, evtl. Blaulicht oder auch Innenbeleuchtungen bieten sich 2 Kanal-Memoryschalter an. Diese werden an einen freien Kanal am Empfänger angeschlossen. Die Spannungsversorgung der so geschalteten Lampen entnimmt man dann dem Fahrakku, wenn er groß genug ausgelegt ist, oder einem Extra-Akku für die Beleuchtung.

      Diese 2 Kanalschalter werden von verschiedenen Herstellern/Händlern angeboten. Man kann natürlich Schalter vom Fernsteuerungshersteller einsetzen, diese sind aber in der Regel ziemlich teuer.

      Hier sind mal zwei Adressen die diese Schaltelektroniken auch als sogenannte Fertigbausteine anbieten: conrad.de und modellregler.de.

      Es gibt bestimmt noch mehr Anbieter, da mußt Du mal ein bischen :chat: googeln. Vielleicht haben ja auch die Anderen "Seeleute" in diesem Forum noch Tipps. :???:

      Hier habe ich noch eine interessante Adresse zu den Grundlagen der
      Lichterführung für die einzelnen Bootstypen:

      mnop.de/

      Die kann man sich da auch als PDF-Datei runterladen.

      Ich hoffe das Dir diese Zeilen einen ersten Einblick geben. Wenn Du weitere :???: hast, immer wieder in diesem Forum melden.

      Hier werden Sie geholfen!!!

      M.f.G.

      Walter

      :moin:
      :kratz: Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie! :pf:

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von the wiseman ()

    • Hallo zusammen,

      ich habe mich für mein Zollboot entschieden, die Variante mit der Fersehfernbedienung zu benutzen.
      Die Fernbedienung, die es nicht mehr bei Conrad gibt, habe ich in der "Elektrischen Bucht" ertanden.
      Da ich das Schiff auch schon mal auf Ausstellungen vorzeigen will, ist diese Lösung die praktischste für mich. Und so oft habe ich nicht die Möglichkeit, im Dunklen zu schippern. Daher ist es bei mir nicht so wichtig, dass ich es über den Sender steuern kann.
      Werde mir die Platinen in den nächsten Tagen bestellen, sobald der Mast fertig ist.


      markus
      Projekt "SRB WUPPERTAL"

      Fahrbereit:
      Umgebaute Dickie MYSTIQUE meines Sohnes 1:??
      Graupner GILLIS GULBRANSSON 1:20

      In der Werft:
      Graupner SEA COMMANDER (wird Zollboot) 1:20
      robbe CAP VALIENTE 1:100
      Graupner HECHT 1:10 (vielleicht ja doch BUTT bzw. WUPPERTAL)
    • Ich trage mich schon länger mit dieser Möglichkeit, und habe mich mit dieser Variante angefreundet, da sie recht erschwinglich ist.

      Werde ausführlich berichten, sobald ich alles zusammen habe.


      markus
      Projekt "SRB WUPPERTAL"

      Fahrbereit:
      Umgebaute Dickie MYSTIQUE meines Sohnes 1:??
      Graupner GILLIS GULBRANSSON 1:20

      In der Werft:
      Graupner SEA COMMANDER (wird Zollboot) 1:20
      robbe CAP VALIENTE 1:100
      Graupner HECHT 1:10 (vielleicht ja doch BUTT bzw. WUPPERTAL)
    • Das sind Super-Tipps, vielen Dank!
      Nur eine Frage noch: Ich dachte, bei einem 2-Kanal-Memory-Schalter holt sich die angeschlossene Lampe den Strom aus dem Empfängerakku über das angeschlossene Servokabel zum Empfänger hin. Kann man das so ändern, dass der Saft aus einem anderen Akku gezogen wird?
    • :wink: Hallo Andreas!

      Der Einzige "Saft" der dem Empfängerakku entnommen wird ist der Steuerstrom. Das ist so zusagen der Finger der den Schalter umlegt. Der Stromkreis der mit diesem Schalter geöffnet oder geschlossen wird und die Lampe zum Leuchten bringt ist ein dann ein anderer.
      Einfach so zu sehen wie Licht in einem Zimmer anschalten. Da bist Du der Steuerstrom/Einschalter. Dabei fließt der Strom der zur Lampe geht ja auch nicht durch Deinen Körper (hoffe ich zumindest für Dich).
      Ich befürte ich habe das jetzt zu umständlich erklärt. Ich habe schon ein paar :pr: getrunken und sehe die Sache jetzt sehr bildlich - so metaphermäßig. Ich hoffe Du verstehst mich. Wenn nicht, frag' mich bitte Morgen noch einmal.

      M.f.G. aus dem verregneten Hildesheim

      Walter
      :moin:
      :kratz: Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie! :pf:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von the wiseman ()

    • Rückstrom bei elektr. Schalter

      Hallo miteinander,
      danke für die hilfreichen Ideen! Ich habe mir inzwischen so einen 2-kanal-memory-Schaltbaustein besorgt. Nun habe ich irgendwo gelesen, man sollte dieses Ding vor schädlichem Rückstrom schützen und deshalb die Stromabnehmer, die geschaltet werden sollen (in meinem Fall Lampen) nur über ein Relais an den Schaltbaustein anschließen. Macht Ihr das auch so?
    • RE: Rückstrom bei elektr. Schalter

      :wink: Hallo Andreas!

      Stromabnehmer wie Glüh- und Glimmlampen, das sind rein ohmsche Verbraucher und erzeugen keinen Rückstrom!!!

      :ha::ha::ha:Das ist absoluter Quatsch!

      Das Einzige das die Schaltstufen mit ohmschen Lasten hochjagen kann ist eine Überlastung. Wenn da in der Beschreibung z. B. 2A steht dann kann ich nicht auf Teufel komm raus belasten, sondern ein wenig nachdenken, rechnen und/oder messen. Sicherheitshalber immer etwas unter den angegebenen Werten bleiben, dann ist man auf der sicheren Seite!

      Anders verhält es sich bei induktiven Verbrauchern wie z.B. Elektromotor, Relaisspule, Zugmagnet!

      Nach dem Abschalten der Speisespannung sorgt die Selbstinduktion der Spule dafür, dass der Strom zunächst in der ursprünglichen Richtung weiter fließt. Das führt das zu einer Spannungspitze, die sich zur Betriebsspannung addiert und die Schaltstrecke schädigen oder zerstören kann und wird!

      Da gibt es aber eine ganz einfache Schutzmaßnahme, nämlich den Einsatz einer Schutzdiode der sogenannten Freilaufdiode!

      Es würde jetzt zu hier zu weit führen eine Physikstunde abzuhalten.Auf folgenden Seiten kannst Du alles über den Sinn und die Funktion der Freilaufdiode nachlesen:

      wikiweise.de/wiki/Freilaufdiode

      roboternetz.de/wissen/index.php/Diode

      de.wikipedia.org/wiki/Schutzdiode

      google.de/search?hl=de&q=Freilaufdiode&btnG=Suche&meta=


      Wenn Du trotzdem nicht weiterkommst, melde Dich ruhig noch mal.

      :2:

      Walter
      :kratz: Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie! :pf:
    • @ Ralf

      Da habe ich mich doch etwas falsch ausgedrückt. Natürlich kann man es so machen, wie Du es beschreibst. Es ist bloss immer zu bedenken, dass Beleuchtung, wenn sie denn aus herkömmlichen Lämpchen besteht, einiges an Strom zieht und somit den reinen Empfangsakku zu stark belasten kann. Das geht dann zu Lasten der Sicherheit beim Steuern und das ist wie ich finde das Wichtigste.

      Nun kommt es natürlich auch immer darauf an welche Kapazität dieser Akku hat. Wenn man generell eine zentrale Stromversorgung hat (BEC) geht es eh' nicht anders.

      Aber immer an den Gesamtverbrauch denken!

      Diese Art des optischen Signals wie Du es verwendest, ist keine Seltenheit. Ich persönlich würde das mit einem Spannugswächter kombinieren und vielleicht eine Top- oder Hecklaterne als optisches Signal anschliessen. Aber nie würde ich die gesamte Beleuchtung an den Empfängerakku anschliessen. Aber wenn Du so klarkommst und Dir Deine 'Lenk- und Fahrzeit' reicht, dann ist es doch OK.

      Nun ist der Andreas, wie er selbst sagt, ein Neuling auf diesem Gebiet und da wollte ich ihm in jedem Fall mit sicheren Tipp's versorgen. Was alles machbar ist, dass wird er schon noch von alleine merken. Das ist ja das schöne an unserem Hobby - das Dazulernen!

      :2:

      Walter
      :kratz: Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie! :pf:
    • @ Hallo Dieter!

      BEC steht für Battery Eliminator Circuit. Dabei handelt es sich um eine elektronische Schaltung, welche die Empfängerstromversorgung aus dem Flug- oder Fahrakku ermöglicht. Dadurch kann auf einen separaten Empfängerakku verzichtet werden. Die Aufgabe des BECs besteht darin, die höhere Spannung des Fahr-/Flugakkus auf die für den Empfänger benötigten 5V-6V zu reduzieren.
      Viele Motorsteller sind mit einem BEC ausgestattet. Daneben gibt es noch die sogenannten externen BECs, die oft verwendet werden, wenn die Spannung des Fahr-/Flugakkus für das BEC des Stellers zu hoch ist oder die Belastung des Steller-BECs nicht genügt.


      :2:

      Walter
      :kratz: Dumme Gedanken hat jeder, nur der Weise verschweigt sie! :pf:
    • BEC bedeutet dass du den Empfänger/Servos mit der Spannung vom Fahrakku versorsen kannst. Die Spannung (Volt) wird bei BEC meistens auf 5 Volt geregelt.

      Du sparst dir also den Empängerakku.

      Alex

      Da war ich wohl etwas zu langsam beim :chat:
      :mattes: Einer von den Sch(w)abenstammtischler :weglach:

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