Posts by StefanK

    Hallo zusammen,


    hier endlich mal ein Video beim Segeln, leider bei grenzwertig wenig Wind. Durch die geringe Masthöhe sind Uferbebauungen oder Pflanzen deutlich spürbar.



    P6273962.MOV
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    Torpedoschnellboot S142

    Hallo Enrico,


    blöde Frage: was genau möchtest du bauen

    das Boot "S142" also ein konkretes Boot der Dt. Kriegsmarine vom Typ "S38" bzw "S100"

    oder ein Bundesmarine Boot Klasse 142 "Zobel-Klasse" (Graupners Wiesel ist ein Modell davon).

    Aus der Länge folgere ich mal ersteres.


    Zu Bauweisen und "bestem" Holz wirst du vermutlich so viele unterschiedliche Meinungen wie Antworten haben. vieles ist da persönliche Geschmackssache oder Erfahrung und persönliche Möglichkeiten.

    Z.B. das Segler-Modell "Tarana" da wurden etwa 6 Bauberichte im Detail veröffentlicht: jeder hat anders beplankt und es kamen alle zu einem Ergebnis.


    Also: Schau dir doch noch ein paar Bauberichte zu Modellen an, die ein Modell ähnlicher Größe und "Typ" bauen. Wähle die Bau-Methode davon, die dir am besten gefällt bzw. du denkst, das kann ich mit meinen Geschick und Möglichkeiten auch!

    Konkret zum Balsa: ja - hat noch Vorteile:, man kauft ganze Brettchen und schneidet sich die Planken oder gar ganze Platten zurecht, wie es gerade passt. Nicht überall am Rumpf braucht man schmale Leistchen. Muss es aber zwingend über-laminieren.

    Beispiele gibt es genug hier.


    Wichtiger als die Frage zum Holz finde ich bei deinem Vorhaben eine gründliche Konstruktion des Gerüsts: du musst 3 kräftige Motoren unterbringen, eine Welle geht mitten durch den Kiel. Die Durchführung muss schon im Kiel eingebaut werden - das bedeutet Position und Neigung der Welle muss klar sein. Selbe mit dem zentralen Ruder.

    Hier kommt wieder meine persönliche Vorliebe: ich bevorzuge ein Spantgerüst, das drin bleibt, aber schon an die späteren Einbauten angepasst ist. Konkret z.B. Motorspant in richtiger Neigung (!) und vorgebohrt für die Motoren.

    Also lege den Plan im Seitenriss mal auf den Tisch und plane den Antrieb hinein. So ein Schnellboot ist gerade im Vorbild praktisch um die Motoren herumkonstruiert!


    Soweit meine Meinung dazu


    Stefan

    Aber so ganz ohne Fahrer*in?

    Tja, leider ist sogar der schon gebaute Sitz mit Leder Bezug nicht drin und das Cockpit zugeklebt.

    Das Boot ist bisher so nass gefahren, dass das Wasser drin stand. Gestern habe ich kleine Profile angeklebt, die eine deutliche Verbesserung brachten.

    Vielleicht dann auch mit "Ledersofa".

    Aber ob das Gewichtsbudget noch für den Fahrer reicht bei aktuellen 90g :kratz:

    Hallo Enrico,


    auch ein herzliches Willkommen hier!

    Wie schon geschrieben, halte ich ein Großprojekt wie ein Kreuzer Blücher absolut ungeeignet zum einstieg. Das Forum ist hier voll von Meldungen über den Baubeginn eines derartigen Projektes, die meist sehr schnell wieder einschlafen und wahrscheinlich leider auch das Modellprojekt. Gerade die Kriegsschiffe der Epoche sind extrem vollgestopft mit Details, an denen man alleine Jahre bauen kann: von den großen Geschützen bis zu unzähligen FlaK, optische E-Messer, aber schon Radar, Minensuchgerät, Wabo-Werfer... Schon ein Zerstörer aus der Zeit ist ein umfangreiches Projekt.


    Du solltest Dir auch überlegen, was dich reizt: Rumpfbau oder eher der Ausbau eines Fertigrumpfes bis zu den oben beschriebenen Details.

    Vielleicht beginnst du mit einem kleineren Projekt, das in absehbarer Zeit fertig wird und damit die Möglichkeit bietet aus den Erfahrungen heraus das folgende Projekt besser zu machen

    Hier habe ich ab #134 einen speziellen Bootsständer vorgestellt


    Üblicher Weise baue ich aus Sperrholz Kontourenständer, die guten Halt geben. Wenn es extrem stabil stehen soll, dann kann man ja noch mehr klappbare Füße anbauen!

    Ich nutze auch noch 40MHz in manchen Modellen mit einer MC12 und R700 bzw. C17 Empfänger. Nach längerer Pause hatte ich auch mal Empfangsprobleme. Lösung war: Quarze mehrfach ziehen und stecken.

    Da hat sich wohl etwas Korrosion gebildet auf den Kontakten.

    Der Klüver braucht in "richtigen Leben" einen Gegenpart, der ihm Halt gibt. Das wären normalerweise die Backstagen. Sicher, der Mast steht sehr stabil, aber zumindest für die Oprik wäre das schön!

    Aber das Vorbild hat nun mal keine Backstagen, sondern nur 3 Wantenpaare am Großmast und eines am Beanmast.

    Der Hauptmast wirkt für mich auf den Fotos extrem massiv und so habe ich ihn auch auch nachgebaut.

    Gallery | RS1 Colin Archer

    Was fehlt ist das Wasserstag und deren seitliche Pendants (Klüvergeien?)

    fertig getakelt :)

    Ob auch noch ein Gaffel-Toppsegel dazukommt, ergibt sich aus den nächsten Segelversuchen und der Einschätzung ob das Modell das noch verträgt.

    Aktuell liege ich bei 450g Verdrängung. Das ist zwar nicht mehr ganz die 400g aus der Konstruktion, aber unterhalb der Maßstäblich 30t, das etwa 470g entsprechen.

    P6073940.jpg

    So, der Klüver ist auch aufgetakelt.

    Zum Test musste wieder der Pool herhalten und im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten segelte das Boot deutlich besser. Ich habe sogar das Kunststück fertig gebracht auf 3,6m Durchmesser mehrfach einen Kreis zu segeln :bhi: .

    Und noch eine Erkenntnis: man steuert das Boot mit den Segeln und nicht mit dem Ruder. Letzteres wäre nämlich in vielen Situationen viel zu klein dazu. Der Klüver ist fest angebunden, verstellbar sind Fock und Groß.

    Ich hole hiermit diesen Tread mal aus der Versenkung.

    Vielleicht kommt ja wieder etwas Leben in das Tarana-Projekt und wir sehen vielleicht noch ein paar Fotos von den Ergebnissen oder zumindest dem aktuellen Bauzustand :pr:

    Da ich annehme, dass das Groß die Originalmaße hat, wird dieser Effekt ziemlich kräftig auftreten, also braucht man einen gut ziehenden Klüver.

    Ja, das Groß hat Originalmaße, die Fock ist minimal gekürzt, so dass ich es mit Baum fahren kann. In dem mir vorliegenden Segelplan überlappt es leicht den Großmast.

    Den Klüver muss ich auch anpassen: im Original-Segelplan (PDF auf auf Seite 2) ist er fast symmetrisch wie die vielen Stagsegel an den alten Großseglern. Mit Baum annähernd Parallel zum Fockbaum gibt das eine andere Form.