Posts by StefanK

    Vielleicht sollte man noch die Faustregel ergänzen:

    Baum sollte auf halben Winkel zwischen Windfahne und Mittellinie Boot liegen.

    Man möge mich korrigieren, wenn ich falsch liege mit meiner bescheidenen Segel-Erfahrung!

    Gratulation zur erfolgreichen Fertigstellung des Seglers.

    Und immer dran Denken: die Schoten wollen bedient werden, dazu hast du ja die Winden eingebaut!

    Dazu hilft ggf. auch ein "Verklicker" oder einfach nur ein Band, das dir eine grobe Orientierung gibt zum scheinbaren Wind am Modell.

    Vielen Dank nochmals für das Lob zu dem Boot, das ich gerne zurückgebe an den Konstrukteur der Modell-Umsetzung und dem Erst-Erbauer für die Beantwortung aller Fragen. :clap:


    Leider musste das geplante Vergleichs-Segeln der unterschiedlichen Bau-Maßstäbe ausfallen aber ich hoffe auf einen baldigen Ersatztermin.

    Auch ist es um das Projekt Tarana ziemlich still geworden; ich hoffe dass noch ein paar Modelle mehr im Einsatz sind. Ich bin froh, dass ich es gewagt habe, ins Modellsegeln einzusteigen!

    Wie schon an anderer Stelle geschrieben, war ich gestern an dem großen Baggersee "Goldkanal" am Rhein segeln. Im Gegensatz zum meist benutzten, recht kleinen Horbachsee, der dafür berüchtigt ist, "in 5m drei Windrichtungen" zu haben ist da der Wind auch mal etwas beständig.

    Das gab mir die Bestätigung, dass es an den ständig wechselnden Bedingungen liegt und nicht an meinem Boot oder Fähigkeiten, dass ich sonst ständig an der Fernsteuerung rühren muss um voran zu kommen.

    Bei stabilem Wind läuft die Kleine Tarana sauber gerade aus bzw. sucht sich ihren Kurs selbst. Und das auch ordentlich am Wind.


    So konnte ich die Fernsteuerung mal weglegen und zur DSLR greifen und richtig Fotos machen, oder sogar etwas länger filmen.

    Leider kann man hier keine kleinen Filmchen mehr hochladen, daher nur ein Foto


    rc-modellbau-schiffe.de/wbb2/gallery/index.php?image/16183/

    Die kleinen "Aufbauten" 2 Einstiege und Oberlichte - lange habe ich mich davor gedrückt.

    Nun die Oberlichte mit 8 Fenstern und 2 Schichten (Sperrholz und Sichtfurnier) erfordert weit mehr Arbeit als man dem kleinen Ding ansieht. Letztendlich ist das Feinarbeit mit Schlüsselfeilen.

    Die Ursprüngliche Idee eine "Fensterscheibe" als dicke Folie zwischen Sperrholz und Furnier zu kleben, klappt leider nicht, weil man das Furnier nicht so passend ausgeschnitten bekommt.


    die Oberlichte soll auch im "Fahrbetrieb" als Zugang zum Akku herhalten, der große Wartungsdeckel soll dicht zugeklebt werden, da es bestimmt mal nass wird an Deck.


    Apropos Nässe: ein erster Test hat gezeigt, dass sich in de m1,5mm Spalt in der Schanz ein perfekter Wasserfilm ausbildet. Man sollte also funktionierende Wasserpforten o.ä. nicht zu klein auslegen, auch wenn der Maßstab was anderes sagt!


    soweit der aktuelle Zustand

    Ich gehe davon aus, das CAdas Rad nicht jedesmal neu erfunden hat, allerdibngs, wenn man einen Riss verkleinert, sitzt man in der Maßstabfalle, da muss er wohl den Riss modifiziert haben. Sonst haut das von den Werten nicht mehr hin, wie wir wissen.

    Leider kann ich da mit Kleineren Originalen nicht dienen.

    Hallo Axel,


    danke fürs Nachschauen in Deinem Buch.

    Den Linienriss auf dieser Seite KAISA ex MAAGEN ex AMALIE halte ich für ein 26 Fuß Boot in der KWL (statt 36'), wenn man von einem Spantabstand von 2' ausgeht der anscheinend CA's Standard war. So richtig passt er nicht zum vorgestellten Boot. Der Bug erscheint mir sehr scharf auf der KWL Das wäre vielleicht ein er der kleineren Linienrisse: 29' über Deck und gut 9' breit

    Ich habe übrigens ein Buch mit sehr vielen CA-Rissen: Seaworthy Double- Ender. Sehr interessant. Man erfährt viel über die Hintergründe seiner Konstruktionen.

    Hallo nochmals:

    Skua ist, soweit ich mich erinnere, ein Modell eines verkleinerten Nachbaus eines Lotsenkutters der 36 Fuß Größe. Dazu habe ich schon etliche Risse gesehen.

    CA hat aber auch kleinere Lotsenkutter gebaut mit 24 bis 26 Fuß. Aus der Diskussion über Tarana habe ich gelernt, dass es besser ist ein kleines Vorbild im großen Maßstab zu bauen, statt ein großes Vorbild stark zu verkleinern. Enthält denn Dein Buch auch solche kleineren Risse? Wenn ja, sind diese Risse auch deutlich anders als die größeren oder hat CA da auch nur skaliert?

    Genau Axel, halten muss es! 10 kg Modell heranziehen ist schon eine gewisse Last. Einfach oben einen Stummel stumpf aufs Deck oder Unterbeplankung kleben reicht da nicht unbedingt.

    Bei dem Modell hier habe ich jetzt gut die Hälfte der Stummel auf die Unterbeplankung aus Sperrholz geklebt und mit der Decksbeplankung stabilisiert. Dazwischen noch weitere aufgefüllt. Mit den insgesamt Durch die 3 Leisten, die das Schanzkleid bilden, gibt es jetzt einen stabilen Verbund, an dem man das Modell problemlos anheben kann - aber eben nur 0,4kg.

    Wenn Du, wie oben geschrieben, ein Fan von geöltem Massivholz bist, was spricht denn dann dagegen das Sperrholz mit Leinölfirnis zu behandeln?

    Ich weiß jetzt nicht, wieso das bis zur Klebestelle vordringende Öl ein Problem sein soll. Es ist ja ein "Trockenöl" und vernetzt sich mit Sauerstoff. Damit ist das nicht dauerhaft als Lösemittel wirkend.

    Porenfüller geht natürlich auch. Nur einfach Klarlack oder sonst ein Lack als Beschichtung auf das Holz ist problematisch, da es das Holz quellen lässt wenn irgendwo Wasser eindringt.

    Bei reinen Holzbauten verwende ich seit gut 1 Jahr Leinölfirnis, bzw. die darauf basierende Ölfarben und bin mit dem Ergebnis bisher sehr zufrieden!

    Was habe ich mir bei Skua an der Schanz die Ohren gebrochen, da musste jede Leiste formverleimt werden, wie aufwändig Deine Arbeit ist können die wenigsten nachvollziehen!

    Sieht gut aus!

    Hallo Axel, Danke "für die Blumen"

    Ich habe da schon deutlich vereinfacht, weil Leistchen in 1mm x 1mm wollte ich dann doch nicht kleben. In Dein Skua-Baubericht habe ich schon ein paar mal geschaut, um die Bauweise noch zu studieren. Mittlerweile reizt mich es schon sehr, noch mal so ein "Lystbåt" oder "Losbåt" nach Colin Archer wie die Skua noch etwas größer zu bauen, damit man auch solche Details wie z.B. die Schanz schön aus Holz nachbauen kann.

    Nach der unendlichen Diskussion über die Fußreling an der Tarana habe ich mir auch überlegt, wie man sowas vorbildgetreu aber robust bauen kann:

    Die Deckstringer ca. 1cm tiefer legen und Spantenstummel für die Reling aus Vollholz ansetzen. Danach kann der Zwischenraum mit Stückchen als Deckauflage gefüllt werden. Das gibt dann robuste Relingstützen in einem Abstand unabhängig von den Sperrholz-Spanten

    Zwei weitere Fotos vom aktuellen Bauzustand:

    Das Grundgerüst der Reling steht und ich kann sogar das Boot vorsichtig daran an anheben. Am Heck gibt es auch schon den sehr markanten Abschluss - zumindest etwas angedeutet. Ein wenig Nacharbeit erfolgt später. Sauber nachgebildet müsste man wohl in M1:10 bauen und eine Schnitzarbeit daraus machen.

    Das Ruder habe ich erstmalig funktionstüchtig über Servo angesteuert und scheint zu funktionieren.

    Kleines Lebenszeichen von meinem Mini-Segler:

    Das Deck ist fertig mit Esche beplankt, 2 Masten und mobiler Klüverbaum sind in der Form zurechtgeschliffen und können auf den Kiel gestellt, bzw an einem Klötzchen (Beting) befestigt werden.


    Aktuell bin ich gerade an der Scheuerleiste - oder was auch immer die Planke (?) oder der dunkle Streifen am oberen Ende des Rumpfes darstellen soll. Bei mir gibt das eine Leiste aus Mahagoni-Furnier.