Posts by StefanK

    Der senkrechte Teil des Hebels ( mit dem Kugellager an der Spitze ) sitz nicht ganz Streng im Nut. Würde daher die Bewegungsgeometrie der Pinne tolerieren.

    Ok, das senkrechte Spiel in der Nut kann man auf den Fotos nicht erkennen, aber dann passt das ja.

    Da das Ruder nicht übersteht und unten auch abgerundet ist, glaube ich nicht, dass es durch Grundberührung herausgezogen wird.

    Weitermachen, damit das gute Stück bald mal ins Wasser kommt :pr:

    Ich muss mal wieder den "Reichsbedenkenträger" spielen - ist wohl auch berufsbedingt (wollte mir doch gestern ein Lieferant eine Zehner-Diode 18V als passenden Ersatz für Z20 unterjubeln - der bekannte Halbleiter-Engpass)


    Was mich nachdenklich macht: die Servo-Achse ist senkrecht zum Deck, die Ruderachse ist dagegen deutlich geneigt - damit reduziert sich der Abstand der Ruderpinne zum Deck bei Auslenkung. Kann das die Konstruktion dauerhaft ab oder verbiegt sich da der Anlenk-Hebel und alles leiert aus? Oder hebt das Ruder an? :kratz:

    Wäre ja blöd, wenn die Konstruktion mitten auf dem See versagt ...

    Moin in die Runde!


    Auch wenn ich den Eindruck habe, daß hier kaum noch jemand am Projekt dran ist, zeige ich trotzdem was ich geschafft habe.

    Hallo Swen,


    ja es freit mich, dass es auch bei den anderen Modellen weitergeht und man wieder darüber etwas liest!

    Ich sehe, dass Du offensichtlich der erste bist, der die schon unzählige male diskutierte Fußreling vorbildgetreu baut.


    Ich habe mein Deck nicht mit Klarlack lackiert, sondern gründlich geölt, auch die Furniere etc. vom Aufbau. könnte ich mir auch bei Deinem sauber gebauten Holzdeck vorstellen. Ist natürlich Geschmacksache, aber ich mag es, weil es meiner Meinung nach die Struktur des Holzes besser wider gibt als ein "Holz in Aspik".


    Grüße

    Stefan

    Esche-Furnier schneiden ist wohl besonders kniffelig: die Mischung aus Hartholz und guter Spaltbarkeit machte es scheinbar unmöglich, ordentliche Streifen zu schneiden, die nicht entlang der Maserung reißen. Bis ich auf die Idee kam, das Furnier mit etwas Wasser einzupinseln, was es gut mit einem Cutter-Messer schneiden lässt.

    Nun ist die Wartungsluke als Ausgangspunkt fast fertig und ich kann von da als Bezugspunkt das restliche Deck beplanken. Die einzelnen Planke sind zwar mit 4mm doppelt so breit, wie es maßstäblich ein sollte, aber 2mm breite Streifen waren mir dann doch zu fizzelig.

    Demnächst muss ich mich noch um die stützen für die hölzerne Reling kümmern, ein Teil, der mir auch noch Kopfzerbrechen bereitet.

    Hallo Stefan,


    wenn das dieser Motor https://www.hobby-lobby-modell…634b6e36c60806b9ea0634b5f

    ist, dann würde ich ihn auch mit 3S betreiben, ansonsten klingt das nach einer vernünftigen Auslegung. Viel mehr als 10kn oder vieeleucht 20km/h wird der Schlepper nicht laufen, von der Rumpfgeschwindigkeit her - ins gleiten kommd der sicher nicht ;)

    Die Größe in 1:50 passt doch, wenn noch ein Leichter davor ist. Ansonsten wird das schnell unhandlich?!


    viele grüße von etwas rheinabwärts

    Moin Stefan,

    bei so schmalen Planken wird die Maserung bei Esche wohl nicht stören. Ich habe auch zwei Decks mit Esche beplankt, am Anfang bekam ich einen Schreck, als ich laminiert hatte. Inzwischen stört mich das gar nicht mehr, das waren 8mm breite Planken.

    Hallo Iring,


    OK, dann probiere ich mal, wie sich das Esche-Furnier in Streifen schneiden lässt. Der Bogen hat helle und dunkle Bereiche; gut durch gemischt könnte es etwas werden. Aber 2mm Planken tu ich mir vielleicht doch nicht an ;) .

    Für die Ruderanlenkung habe ich mich jetzt für die simpelste Variante analog "Tarana" entschieden: beidseitig Seilzug direkt zum Heck auf das Ruderblatt; die Schnüre werden durch kleine Messingröhrchen geführt und gehen unterhalb der Plicht durch, die damit nicht maßstäblich tief ist, - soweit ich die Tiefe anhand der Fotos abschätzen kann. Grund ist vor allem ein "Henne-Ei-Problem" bei den anderen Varianten: ich muss immer durchs noch nicht fertig gebaute Deck. Aber unter Deck kann ich aufgrund er kleinen Bauform nicht mehr richtig arbeiten. Demnächst auch mal ein Foto dazu, wen ndas Ruder wieder eingebaut ist

    Mit dieser Festlegung konnte ich dann auch das Deck schließen und als besondere Herausforderung die 2-dimensional gekrümmte Lukenabdeckung bauen, die dann auch noch die Form behält. Sie muss ja der Balkenducht und der Einsattelung folgen. Dies klappt mit Trennschnitten in der Mittellinie, die anschließend gestaucht und wieder geklebt werden.


    Jetzt darf ich mich für eine Oberfläche des im original hölzernen Decks entscheiden:

    Im original (geschätzt) 8cm breite Planken - das bräuchte maßstäblich 2mm breite Leistchen.

    als Furnier habe ich zur Auswahl:

    Mahagoni und den billigeren Ersatz Makoré - beides wird sehr dunkel

    Esche - hellere Farbe näher am Vorbild aber sehr grobe Maserung, die vielleicht sogar "am Stück" wirkt und einzelne Planken andeutet

    Wer hat eine Meinung dazu?

    Hallo Axel, Deine Skua ist aber 3x so lang wie mein Projekt. Ich muss davon ausgehen, dass das keine Modell bei einer heftigen Bö fast flach liegt und seitlich eintaucht. Bei der Größe ist ein bisschen Wasser schnell mal ein bisschen zu viel...

    Wie weit sie bei fertigem Gewicht eintaucht, muss ich morgen mal ausprobieren. Um sich die Größe besser vorstellen zu können habe ich mal 10ct dazugelegt.

    Wenn es unkritisch scheint, kann ich eine Anlenkung ähnlich zu meinem griech. Fischerboot verwenden, diese wäre auch recht einfach umzusetzen und hat nur je eine Umlenkung

    P3033824.jpg

    Wenn es nicht passt, dann wäre die nächste Variante wie folgt, die Schotführung habe ich mit Pfeilen angedeutet: relativ zentral durch das Deck durch kleine Röhrchen und dann über eine Umlenkung über Deck weit außen an die Ruderpinne. Das wären je 2 Umlenkungen

    P3033821b.jpg

    Da ich bis zum 2. Spant hinter dem Ruderservo das Deck fest aufkleben möchte, muss ich mir auch Gedanken machen, wie ich am Ende die Schnur einfädele und ggf. austausche

    Das Ruder ist aus Sperrholz nach dem originalen Plan ausgesägt und hat Scharniere bekommen.

    Jetzt grüble ich gerade über eine sinnvolle Anlenkung: die ursprünglich angedachte Anlenkung über einen Federstahl-Draht durch ein Röhrchen im Heck nahe dem Achtersteven macht mir gerade sorgen wegen der starken Neigung der Ruderachse.

    Der Anlenkpunkt am Ruder verändert je nach Ausschlag deutlich seine Höhe und dabei das Ruder aus den Scharnieren heben könnte.

    Die Anlenkung alternativ mit einer Schnur an die Ruderpinne erscheint mir heikel, weil die Durchführung der Schnüre weit aus der Rumpfmitte liegen müssten und dann bei starker Krängung des Bootes eintauchen könnten.


    2 Schnüre durch das Heck wie bei meiner Tarana? Fumelig zum Einbau, da es nur eine zentrale Wartungsluke geben wird :kratz:

    Hallo Christian,


    willkommen hier im Forum und Grüße aus dem Nachbarort!

    Wir haben hier zwar viele Baggerseen, aber leider steht kaum ein Gewässer für uns Schiffsmodellbauer zur Verfügung.

    Aktuell bin ich meistens am Horbachsee in Ettlingen oder in Gernsbach auf dem Eisweiher.

    Der Rhein kann bei Niedrigwasser auch befahren werden, wenn die Buhnen und Kiesbänke deutlich aus dem Wasser ragen und die Strömung bremsen. Aber da muss man schon Vertrauen in seine Technik haben ;) .


    Vielleicht treffen wir uns ja mal bei nächster Gelegenheit.


    Viele Grüße aus Bietigheim

    Stefan

    Hier ein paar Fotos von den nächsten Schritten:


    Rumpf samt Bleigewicht laminieren, Anstrich und Servohalter einbauen. Aktuell liege ich bei 290g. Wenn das Vorbild 30t verdrängt, habe ich 460g zur Verfügung. Da bleibt noch etwas Spielraum.

    Der Großmast ist aus einem Handelsüblichen Kiefer Rundstab auf der Drechselbank zurechtgeschmirgelt.

    Die Colin Archer hat offensichtlich einen äußerst massiven Mast, den ich maßstäblich auf ca. 7.5mm schätze, also 30cm im Original.

    Etwas Kopfzerbrechen macht mir mal wieder die Fußreling: zunächst mal die Höhe ,die ich jetzt mal auf 30cm geschätzt habe - hat hier jemand genauere Angaben?

    Dann wieder ein offener aber robuster Aufbau, da man sicher mal die Finger daran hat. Vermutlich die Stützen durch die Unterbeplankung des Decks dübeln, um einen sicheren Halt zu gewährleisten?

    Nach längerer Pause, in der ich mich weitestgehend um die Fertigstellung meiner "kleinen Tarana" gekümmert habe, hier ein Update zum 2. Fischerboot: die Decksbeplankung der Tarana hat hier Pate gestanden und ich habe die Bauweise wiederholt. Damit bleibt einiges an Deck Sichtholz. Lediglich die Sperrholzflächen an Bug und Heck haben einen Anstrich erhalten.

    Diese Farbgebung ist zwar nicht ganz vorbildgetreu für ein Gebrauchsboot, aber das ist eben ein "Nachbau eines traditionellen Fischerbootes zu Freizeitzwecken" ;) .

    Ein eher originalgetreu mit Farbe zugekleistertes Boot habe ich ja schon.


    Wasser in der Plicht macht nix, nur die Gräting aus geöltem Kiefernholz wird nass. Bis jetzt ist noch alles dicht, auch kein Tropfen Wasser im Rumpf; sogar die Luke im Heck für den Ruderservo scheint dicht zu sein.


    Auffieren, um Druck rauszunehmen ist kein Problem, aber irgendwann streift der Baum das Wasser. Bei unserer stürmischen Ausfahrt letzten August in St. Georgen kann ich mich nicht daran erinnern - ich vermute, dass bei Dir der Baum nicht so weit ausschwingen kann wegen den Backstagen. Welche Windstärke ich gestern hatte, kann ich nicht sagen: erstens habe ich keine Übung im Schätzen. außerdem ist der Wind da so chaotisch, dass man nicht von Bäumen oder dem eigenen Standort am Ufer auf den Wind am Boot schließen kann.

    Oh, das wäre doch was, würde mich freuen.

    Ich wollte heute auch segeln, es war ein schöner Wind, es ist aber immer noch alles zugefroren.

    Ich hatte auch die Tarana mit.

    Hallo Iring,


    das nächste Tarana-Treffen "Südwest" wird sicher stattfinden, aber ich würde noch etwas warten, bis es etwas wärmer ist. Aber noch im März, dann könnten wir auch den großen Baggersee testen, bevor die Badesaison beginnt.

    Ich war heute auch wieder segeln bei gutem Wind, aber nach 1h war es mir doch zu kalt und habe wieder eingepackt.

    Es hat z.t. heftig geblasen und hatte auch etwas Wasser in der Plicht. Bei Halbwindkurs und entsprechenden Böen muss ich durch Auffieren Druck aus den Segeln nehmen, allerdings streift dann oft der Baum schon das Wasser. Vielleicht ist meine Reaktion falsch oder aber es ist die Windgrenze für mein Modell erreicht. Daher habe ich schon nachgedacht über kleinere Segel; die edlen Lasch-Segel möchte ich nicht reffen und dabei den unteren Bereich des Segeltuchs "zerknüllen", was vermutlich in der Segelgröße nie wieder rausgeht. Wahrscheinlich ist es besser, eine kleinere Garnitur oder zumindest ein kürzeres Großsegel zu bauen, also ein Satz Sturmsegel. Der Wechsel wäre aber dann doch aufwendig.

    Weiter geht es mit meinem Experiment eines Klein-Seglers:


    Der Bleiballast ist in einer offenen Gips-Form gegossen, etwas zurechtgeschnitzt und an der vorgesehenen Stelle eingeklebt.

    Eine feinere Nacharbeit am Blei durch Zufeilen etc. mit entsprechender Bildung von feinen Partikeln möchte ich mir aufgrund der Giftigkeit ersparen.

    Es ergab dann doch 211 g Ballast. Also sind schon etwa 50% des Zielgewichtes in Balast verbaut.

    Im nächsten Schritt kann der Rumpf dünn laminiert werden. Um zu verhindern, dass sich die Beplankung als Balsa wie ein Schwamm vollsaugt, ist das Boot schon mit Porenfüller grundiert.

    Viel Entwürfe, nicht nur von Colin Archer, haben im Kiel mehr oder weniger große Fächer, die zum endgültigen austrimmen genutzt werden.

    Hier im Bild mit 950kg!

    Hallo Axel,

    meiner Meinung nach sind die 950kg kein Fach für einen beweglichen Bleiballast, sondern ein fest eingebauter Barren aus Gusseisen oder auch Blei.

    Siehe diesen Artikel:

    LEDA

    Etwa in der mitte der Seite sieht man das Colin Archer Boot "LEDA" an Land gestellt, dieser Barren aus Gusseisen ist deutlich abgegrenzt im Anstrich und hat Opferanoden angebracht; also Stahl und kein Blei.

    Auf dem Foto darunter ist ein ausgebauter Originalbarren abgebildet! soweit ich das Norwegische deute, ist das der Ballast von einem Schwesterboot des ehemaligen Lotesnkutters.

    Lange habe ich mich gewundert, dass der kleine auf einmal so lahm unterwegs ist trotz vollem Akku.


    Heute bin ich der Sache mal auf dem Grund gegangen und habe die Motorspannung bei Vollgas gemessen - 2,65V bei 4,0V Akku?!

    Am Regler-Eingang liegen die 4,0V an.


    Anscheinend sind die Endstufen des Reglers noch Technik aus den 1980ern mit Bipolar-Transistoren, die gut ihre 0,6V (bei Umkehrung dann 2x!) "fressen".

    Also das Ding wieder ausgelötet: besser "ohne Rückwärtsgang" als lahm unterwegs - macht keinen Spaß im Gartenpool ;)

    Wegen der Verstellbarkeit des Mastes mische ich mich jetzt doch noch mal ein:

    Man braucht dazu keine aufwendige Konstruktion:

    Einfach in Mast am Fuß eine Nut anbringen, in die der Sperrholz-Kiel gut klemmt. Dann hält das unten.

    Oben ein Stück Sperrholz zwischen Spant 8 und 9 unter der Deckhöhe einsetzen, die ein passendes Langloch für den Verstellbereich hat.

    Der Mast steckt ober und unter Deck in einem weiteren Holzstück. Um den Mast festzustellen, klemmt man mittels Schrauben diese Holzstücke gegeneinander. so hält der Mast auch auf Deckshöhe und kann stufenlos angepasst werden. Nur der Mast steht exakt senkrecht zum Deck an der Stelle, wenn die Löcher sehr straff sind.

    Habe ich mir so gebaut und hält... verstellt habe ich noch nicht.

    Fotos bei bedarf in meinem Baubericht

    Sieht prima aus!

    175 g Blei ist vermutlich zu wenig.

    Bei der Leila habe ich einen Ballastanteil von 69%

    Das ist auch nur der Anfang, also fest einlaminierter Ballast. 2mm Holz über dem Bleibarren ist schon der Innenraum des Rumpfes, den ich weiter mit Ballast füllen kann.

    Ich habe gelesen, dass die Colin Archer Boote innen zusätzlich Bleischrot fahren. Also bleibe ich ziemlich scale.

    Da habe ich dann genügend Flexibilität zum trimmen.