Posts by W0LF

    Stimmt, an die ENELOOP habe ich gar nicht mehr gedacht. Damit macht man nichts(*) falsch.

    Ich bin von "nach 48h nur noch halbvoll"-NiMH direkt umgestiegen auf LiPo und habe es nicht einen Tag bereut, aber ein Satz Eneloop oxidiert hier auch noch herum.



    (*) was man doch falsch machen kann: Den Pack nicht konfektionieren (so wie oben), sondern in diese unsäglichen Spritzguss-Batteriehalter setzen.

    Ich weiß nicht, aus welchem Chinesium dort oft die Federkontakte sind, aber das Zeug wird schon bei geringstem Strom warm und erzeugt ordentlichen, aber vermeidbaren Spannungsabfall.

    Moin,

    und wo kommt die Spannung für das UBEC her? ;)

    Moin.


    Ich finde die Frage nicht unberechtigt, weißt er vielleicht nur darauf hin, dass doch in allen Fällen ein Akku erforderlich ist!

    Da es sich um ein Segelboot, offenbar ohne Flautenschieber handelt, gibt es keinen Grund für separate Akkus.


    Prinzipiell gibt es hier drei Lösungen:

    -Angepasste Akkuspannung (der klassische Empfängerakku mit vier Zellen NiMH) [Ist dank Selbstentladung ständig leer und hat das schlechteste "Leistungsgewicht"]

    -Schaltregler "UBEC" mit NiMH/LiIon/LiPo/LiFePo ab 2s [Ist am kompatibelsten, falls schon irgendwelche vom Gewicht passenden Akkus vorhanden wären]

    -HV-fähiger Empfänger und HV-Servos und direktbetrieb mit 2s LiIon/LiPo/LiFePo [Wäre die sauberste und "modernste" Lösung]


    Viele Grüße

    Mathias

    [...] Der Pumpjet [...]

    Moin!


    Sehr coole Konstruktion!


    Bist Du mit der Steuerwirkung zufrieden? Es hat den Eindruck, als würde das Wasser durch die Auslässe in Deiner Innenglocke nahezu senkrecht nach unten und nur wenig zur Seite beschleunigt. Vermutlich könntest Du sie noch verbessern, wenn Du die Wasserauslässe in Schubrichtung entsprechend neigst.

    HIER sieht man recht deutlich, was ich meine.


    Viele Grüße

    Mathias

    Ich vermute mal, ein brushless Motor zieht bei gleicher Leistung weniger Strom ?

    Hallo Dieter,


    nur unwesentlich. Im optimalen Wirkungsgrad sind beide Motortechnologien nicht allzu weit voneinander entfernt. Dem Brushless fehlen aber einige empfindliche Teile, die der Bürstenmotor braucht (Kollektor).

    Außerdem sind bei den Brushless oft die besseren, moderneren Magnetwerkstoffe verbaut (Neodym). Es gibt keinen technischen Grund, weshalb das bei Bürstenmotoren eher selten der Fall ist.

    Dadurch sind Brushless oftmals toleranter, was den Betrieb jenseits des maximalen Wirkungsgrades angeht und fallen leichter aus, weil der ganze Kollektor wegfallen kann.


    Der Kollektor ist auch noch eine zusätzliche Schwachstelle: Fliehkräfte begrenzen die Drehzahl, die so ein Bürstenmotor wegsteckt.

    Größer 30.000 U/min würde ich bei den Speed700/820-Motoren nicht mehr gehen; zu viele habe ich dadurch schon zerlegt.

    Mit dem 700 BB Turbo (~1000kV) bist Du davon auch bei 6s noch gut entfernt.


    Aber:

    Wenn ich vergleichsweise die Datenblätter des Kehrer 28mm-Jets zugrunde lege, dann setzt Du gerade pro Antrieb bei ca. 12.500 U/min ~280 W um.

    Mit 6s und ~18.000 U/min sind das ~700 W bei Strömen >30A.

    Das macht der Motor nicht mit. Sorry.


    Viele Grüße

    Mathias


    P.s.: Zum Vermessen von Antrieben kann ich vorbehaltlos das Tool UniLog2 empfehlen. Nicht ganz billig, aber flexibel einsetzbar und auch mit vielen telemetriefähigen Fernsteueranlagen kompatibel.

    Nö, ich bin bis auf den Porenfüller der Empfehlung von Aeronaut gefolgt und der Kahn läuft ohne Probleme seit drei Jahren und sieht auch Rauhwasser (was der Herbstwind so auf 1200m Talsperre eben aufwühlt, aber Oststee war auch schon)

    Lediglich den Heckspiegel habe ich zur Montage der Außenborder aufgedoppelt und die daher unnötigen Aussparungen im Rumpfboden verschlossen.


    Wenn Du, wie vorgesehen, mit getauchtem Antrieb fahren willst, denke btw. über den Tausch der Wellenanlage nach. Die beiliegende Anlage ist nicht so tolle.

    Z.B. Gundert hat hier vernünftiges Material im Programm!


    Viele Grüße


    Mathias

    Hallo Karsten,


    auf dem Porenfüller hält nichts so richtig gut.


    Den Rumpf habe ich komplett mit Ponal Super verleimt.

    Die Rumpfinnenseite vor dem Verkleben des Decks drei mal gestrichen, Klebestellen dabei ausgespart und vor dem Verkleben des Decks noch kurz überschliffen.


    Die Unterseite des Decks habe ich dann tatsächlich nach dem Verkleben mit einem langen, abgewinkelten Pinsel und recht stark verdünntem Yachtlack gestrichen. Man kommt halbwegs ran. Ob ich bei mehreren Durchgängen alle Stellen ewischt habe - keine Ahnung. Bislang keine Probleme.


    Viele Grüße

    Mathias

    Hallo Armin,


    Radialrillenkugellager eignen sich auch gut zur (begrenzten) Aufnahme von Axialkräften. Gerade im Modellmaßstab sind selten dedizierte Axiallager erforderlich.

    Deine Konstruktion ist sicherlich nicht falsch. Ein Anlaufen des Propellers am Stevenrohr würde ich aber vermeiden. Die Werkstoffpaarung (üblich Alu-Kunststoff) ist nur mäßig gut dafür geeignet.

    Gegen Fahrtrichtung wirkende Kräfte noch mit einem motorseitigen Stellring auf der Welle abzufangen, ist natürlich vollkommen richtig.


    Meine Skizze sollte nur Optimierungpotential der vorhandenen 10x8 Stevenrohre aufzeigen, wenn man auf Zukaufteile angewiesen ist und nicht Zugriff auf eine Drehbank hat.


    Ich bestreite keinesfalls, dass man Wellenanlagen optimaler konstruieren kann. Die Gundert-Wellenanlagen sind da ein gutes Beispiel. Hier sitzt offenbar eine PTFE Anlaufscheibe zwischen Propeller und RWD, welche die Axialkräfte aufnimmt. Dadurch, dass sie sich auf der kompletten Stirnseite des Dichtringes abstützen kann (oder auf einem extra Absatz im Lagergehäuse aufliegt - das kann ich auf den Fotos nicht genau erkennen), können hier Axialkräfte brauchbar aufgenommen werden, ohne dass das Lager im Wasser läuft. Dafür hat man eben eine Reibpaarung mehr.


    Letztendlich führen viele Wege nach Rom.


    Viele Grüße

    Mathias

    Hallo Armin,


    Das propellerseitige Lager nimmt normalerweise die Schubkräfte des Propellers auf.

    Würde der WDR vor dem Lager sitzen, bräuchte man eine abgesetzte Welle oder ähnliches, damit diese sich am Lager abstützen kann.

    Daher sitzt der WDR hier hinter dem Lager, um Wassereintritt in das Stevenrohr (und Fettaustritt aus selbigem) zu minimieren und so Korrosion durch Staunässe bei Teilen zu verhindern, an die man schlecht ran kommt (Stützlager!).


    Das propellerseitige Lager hängt natürlich im Wasser. Als rostfreie Variante kann es das auch problemlos ab, so lange keine chlorhaltigen Medien im Spiel sind. Ansonsten muss eben in der Badewanne gespült werden.

    Sollte das Lager doch einmal defekt sein, lässt es sich leicht tauschen. Als Flanschlager lässt es sich sogar mit einer scharfen Gripzange o.Ä. greifen.


    Viele Grüße

    Mathias

    Kunstharzlacke N U R mit Terpentin oder Terpentinersatz verdünnen.

    Danke für den Hinweis. Bei mir hat mit Clou Yachtlack beides sehr gut funktioniert. Die Universalverdünnung aber nur, weil ich mich im Regal vergriffen hatte :pf:

    Gut zu wissen, dass Terpentin(ersatz) korrekt wäre.


    Auf den Lottogewinn warte ich leider immer noch...

    Moin,


    die von Jörg vorgeschlagenen Radialwellendichtringe sind ggü. der Stopfbuchse mit O-Ring die bessere Variante. Die Stopfbuchse funktioniert aber auch.

    Ein Lagersitz für das Stützlager kann auch einfach gebaut werden, indem man zwei Rohre in passender Länge in das Stevenrohr einsetzt (siehe Skizze), die das Lager links- und rechtsseitig begrenzen. Die Rohre sollten sich aber gleitend ineinander stecken lassen, sonst hat man beim Ausbau mehr Probleme als vorher.

    Es ist kein Problem, wenn das Stüzlager wenige Millimeter wandern kann.

    Üblicherweise ist bei den verwendeten Stevenrohren aber immer ein leichter Presssitz der vorhanden, die Stützrohre also unnötig. Das wirst Du beim Auspressen des Lagers merken.


    pasted-from-clipboard.png


    Für die Wellenenden sind z.B. Flanschlager auch gut geeignet, da sie nicht "aus Versehen" zu tief eingepresst werden können.


    Viele Grüße

    Mathias

    Hallo Karsten,


    das Mahagoni hat ziemliche Poren. Die müssen durch eine Lackierung irgendwie gefüllt werden.

    Aeronaut empfiehlt Porenfüller und danach Yachtlack (Kunstharzbasis). Das funktioniert meist. Andere berichten von Verträglichkeitsproblemen von Yachtlack und Porenfüller.


    Das Miniwerft-/Eposeal-System ist hinsichtlich erreichbarer Oberflächenqualität ungeschlagen und soll auch unkompliziert von der Anwendung sein. Porenfüller darf hier nicht angewendet werden.

    Mit einem 2K-Klarlack und viel Schleiferei können damit klavierlackähnliche Oberflächen erreicht werden.


    Von wasserbasiertem Lack würde ich Abstand nehmen, sofern dieser nicht explizit als Bootslack konzipiert ist. Sinn des Bootslackes ist, in den ersten Anstrichen möglichst tief in das Holz einzudringen, um eine Wasseraufnahme (Quellen!) zu verhindern. Weiter hat der Lack eine sehr hohe Elastizität, damit er beim Arbeiten des Holzes nicht reißt.

    Üblich sind etwa 6-12 Anstriche(!) mit Zwischenschliffen. Den Porenfüller kann man sich dabei auch schenken.


    Ich habe meine Aeronaut-Boote ohne Porenfüller und mit Clou Yachtlack lackiert. Den Yachtlack habe ich dazu für die ersten drei Anstriche 50:50 verdünnt, weitere Anstriche mit abnehmendem Verdünnungsverhältnis bis ca. 90:10. Unverdünnt habe ich nicht gestrichen, weil ich damit immer Lacknasen produziere. Mit der Oberfläche bin ich zufrieden, schaue aber neidisch auf die Epoxy-Variante, welche ich jedoch nicht einsetzen konnte.

    Verdünnen lässt sich Clou Yachtlack nicht nur mit dem schweineteuren Clou-EP-Verdünner, sondern genausogut mit herkömmlicher Nitro-/Universalverdünnung bzw. Terpentinersatz.


    Viele Wege führen zum Ziel. :)


    Viele Grüße

    Mathias

    Hallo Hannes,


    das Herausziehen des Lagers mit einer M4 Gewindestange klingt praktikabel und erfolgsversprechend und ergibt sicherlich weniger Kollateralschäden als beim Austreiben mittels Durchschlag.

    Neue Lager sollten sich dann mit derselben Methodik wieder einsetzen lassen. Ersatzlager in guter Qualität finden sich günstig bei kugellager-express.de.


    Üblicherweise sollten kugelgelagerte Wellen Lager aus rostfreiem Stahl (Nachsetzzeichen "SS" -stainless steel-) aufweisen. Dann sind die meisten Gewässer(*) unproblematisch.

    Kugellager mit Dichtscheiben (RS, 2RS...) sind empfehlenswert. Die Dichtscheiben halten das Lagerfett besser im Lager, als Deckscheiben aus Stahlblech (ZZ, 2ZZ). Den Ein- bzw. Durchtritt von Wasser können aber auch diese Dichtscheiben nicht verhindern. Zumindest zwischen Lagerinnenring und Welle findet Wasser immer einen Spalt. (Auch) kugelgelagerte Wellenanlagen lecken daher grundsätzlich leicht, sofern keine dedizierte Wellendichtung in Form eines Wellendichtrings oder einer Stopfbuchse verbaut ist.

    Eine Fettfüllung kann das nur vermindern, meist landet Fett durch die Schleuderwirkung der Welle auch nur an den Innenwänden des Stevenrohrs bzw. "vollgefüllt" verabschiedet sich das Fett meist spätestens bei Erwärmung durch Reibung in Rumpf und Botanik.

    Ein Reinigen, konservieren und Abschmieren nach jeder ist damit unnötig, lediglich vor der Winterpause sollte die Welle etwas Aufmerksamkeit erfahren.


    (*) Schwimmbadbetrieb bzw. Meer- und Brackwasser führt auch bei "rostfreien" Komponenten zu Korrosion, weshalb nach dem Betrieb unbedingt gut gespült (mehrminütiges Laufenlassen in der Badewanne) oder die Wellenanlage nach @Largers Empfehlung zu reinigen wäre.


    Viele Grüße

    Mathias

    Hallo Markus,


    meiner Erfahrung nach ist ABS nicht deutlich anders zu drucken, als PLA. Hier hängt aber viel vom Filament ab. Ich habe hier auch eine "geerbte" ABS-Spule, die nur für Testzwecke der selbstgebauten Drucker herhält, weil sie für alles andere nicht taugt. Für die Tonne waren mir die knapp 3kg bisher zu schade, aber genau da gehört solches Filament eigentlich hin.


    Dir dann viel Erfolg! Ich bin gespannt auf das Ergebnis.


    Viele Grüße

    Mathias

    Moin!


    sei vorsichtig mit PLA, da dieser Kunststoff Erweichungstemperaturen um die 65°C hat. Diese werden bei direkter Sonneneinstrahlung bzw. an Sommertagen beim Transport im Auto gerne erreicht bzw. überschritten. Plastische Verformungen sind die Folge. Das passiert bei Teilen, welche unter Spannung stehen, durch Kriechen auch schon bei niedrigeren Temperaturen. Das von Dir präferierte Filament hat laut Datenblatt eine Warmformbeständigkeit bis 55°C. Etwaige Quellwirkung in Wasser (wir sprechen hier von dauerhafter Exposition, nicht von 20min) ist oft gegeben, aber unproblematisch.


    Ich empfehle daher ABS, welches nennenswert temperaturstabiler ist.


    Viele Grüße

    Mathias

    Untersetzung mit Riemen hatte ich auch schon drüber nachgedacht. Hat das von Euch schon mal jemand umgesetzt? Muss man da nicht rel. viel Spannung auf dem Riemen haben, damit das auch hält?

    Riemen dürfte sich nach der Antriebsempfehlung von Käptn Graubeer zwar erledigt haben, aber der Vollständigkeit halber:


    Ich habe zwei Antriebe mit Zahnriemen erfolgreich umgesetzt. Durch den Formschluss kann die Riemenspannung relativ gering ausfallen. Oft sind einfache Lagerungen ausreichend, wenn auch nicht optimal. Riemenscheiben lassen sich überraschend dauerhaft 3D drucken. Die Konzepte unterscheiden sich von Deinem zwar hinsichtlich Modellgröße erheblich, jedoch sind die Riemengetriebe gut skalierbar. Für Zahnriemen werden gemeinhin Zugkräfte und Wechselbiegefrequenzen angegeben, mit denen sich ein Antrieb auch gut dimensionieren bzw. nachrechnen lässt.


    1) Graupner Pollux mit Doppelpropeller und Kortdüsen.

    Das Schiff sollte mit Brushless angetrieben werden. Ein klassisches Doppelmotorsetup fiel aus: Zu hohes Gewicht durch zwei Motoren/Regler bzw. zu hohe Drehzahlkonstante bei kleineren Motoren. Lösung: Ein zentral angeordneter 28mm-BL mit 780kV treibt über einen Zahnriemen T2,5 beide Schiffswellen mit Übersetzung 12:19 an. Die Riemenspannung wird durch Verschieben des Motors in Langlöchern eingestellt. Eine einseitige Lagerung in Kugellagern hat sich als ausreichend erwiesen. Das Modell wird an 3s betrieben. Der sinnvolle Gasweg liegt bei 70%, 30% "Reserve" für Schleppbetrieb. bislang ausfallfrei ca. 20 Betriebsstunden. Nachteilig ist, dass durch den Riementrieb beide Propeller gleichsinnig drehen. Im Fahrbetrieb macht sich das hier nur durch Rollen des Schiffes bei abrupten Gasänderungen bemerkbar, da sämtliche Trägheitsmomente dieselbe Richtung haben.

    pasted-from-clipboard.png



    2) Aeronaut Classic mit Doppeljetantrieb

    Das Modell war ein Prototyp sowohl was den Jet, als auch die Umbauten am Rumpf anging. Daher sollte die Wellendrehzahl in gewissem Rahmen einfach anpassbar sein und der Invest in Motoren/Regler möglichst gering ausfallen, sprich: Inhalt der Grabbelkiste herhalten. Auch dieses Konzept funktioniert bislang (ca. 6 Betriebsstunden) ausfallfrei, auch wenn hier Drehzahlen (>12.000 U/min) anliegen, die für den Riemen jenseits jeglicher Spezifikationen liegen. Verschweigen will ich es nicht: Gänzlich unproblematisch ist das einseitig gelagerte Riemengetriebe hier nicht; es gibt im unteren Gasbereich eine fiese Resonanzdrehzahl, bei der sich der Motorhalter aufschwingt. Das sollte sich schon mit einem steiferen Motorhalter (ist ABS, gedruckt) beheben lassen.


    Viele Grüße

    Mathias

    Moin!


    So sehr mir der Bau bislang gefällt - sehe ich das richtig, dass Du als Zulauf für die Wasserkühlung ein (angeschrägtes) Rohr senkrecht zum Rumpfboden verbaut hast? :kratz:

    Die Funktion als Wasseraufnahme ist dabei zwar über jeden Zweifel erhaben, aber grundsätzlich fällt eine solche Konstruktion in die Rubrik "Treibanker".


    Viel besser ist z.B. ein in Fahrtrichtung geneigtes Rohr, plan mit dem Rumpfboden verschliffen. Da liegt noch genügend Druck an, es bremst deutlich weniger und es kann sich nirgends verhaken.


    Viele Grüße

    Mathias

    Herzlich willkommen!


    Zur Aeronaut Princess (und den ähnlichen Booten Queen, Victoria, Marina, Diva, Classic...) gibt es hier jede Menge toller Bauberichte zur Inspiration.

    Falls Du dazu Lust hast, sind wir gespannt auf Deinen Baubericht!


    Ein nicht ganz alltägliches Antriebskonzept für die Princess, (welches die Suche vermutlich nicht gleich ausspuckt) traue ich mich mal, hier zu verlinken.


    Viele Grüße

    Mathias

    (...) und fragt wie, wo, usw. Sie Ihr Querstrahlruder anschließen kann. (...)

    Den Race400 auf jeden Fall nicht direkt am Empfänger.

    Da liegen permanant ~5,5 V an, so dass es kein Wunder ist, dass der Motor anläuft.

    Der Motor kann aber deutlich höheren Strom ziehen, als das BEC für gemeinhin liefern kann. Die Kontakte am Empfänger sind für diese Ströme auch nicht ausgelegt.

    Da muss zwangsläufig ein kleiner Fahrregler dazwischen --> Bugstrahlruder genau so anschließen, wie die Antriebsmotoren. Der Regler kann natürlich kleiner ausfallen, muss aber Vorwärts/Rückwärts können. Je nach Sender den Regler auf einen freien Knüppel/Mehrstufenschalter/Poti legen.


    Es gibt programmierbare 2,4G-Empfänger, die auch direkt einzelne Ausgänge schalten können.

    Obiges Problem der Strombelastbarkeit bleibt aber.