Posts by woldig

    Hallo Glenn.

    Schleif mal den Rumpf unten mit 320 Schleifpapier ,aber in Längsrichtung .

    Wie begründest Du deinem Vorschlag den Rumpf mit 46 mm zu schleifen? Der Rumpf kommt bisher nicht ins Gleiten, wie o.a. beschrieben. Graupner hatte die Maximalgeschwindigkeit mit 20 km/h angegeben.

    Hallo Stefan,


    20 km/h sind für einen „Mini Sprinter“ wahrscheinlich eine angemessene Geschwindigkeit.


    Sein jetziges Verhalten läßt vermuten, der Vorbesitzer wollte durch Modifikationen eine höhere Geschwindigkeit erreichen !? Das geht aber weder beim Original (Vorbild) noch beim Modell, da die Sollgeschwindigkeit bauartbedingt ist.


    Stell fest wo die Probleme liegen, es sind mehrere. Zunächst könntest Du auf eine größere Schraube wechseln (maximale Größe). Dann den Schwerpunkt verändern, auf die Vorderkante der Gleitfläche verlegen und gefühlvoll beschleunigen. Wenn das Boot sich beim Start nicht langsam aufrichtet, die Schraube nicht tiefer eintaucht zieht sie notgedrungen Luft.


    Die Kardinalfehler der Bötchenfahrer am See sind Übermotorisierung und unangemessene Geschwindigkeit.

    Hallo Peter,


    in der Tat, wenn es nicht gelingt die Kette, Wickel neben Wickel und Lage über Lage, sauber aufzurollen, dann treffen Deine Befürchtungen zu. Sehe ich auch so.


    Es bliebe noch die Stromabschaltung, aufgrund des Stromanstieges beim Blockieren des Motors, oder z. B. die Auslösung von (Micro-) Schaltern durch modifizierte Kettenglieder an entsprechender Stelle in der Kette. Diese Aufgabe könnte auch der Anker selbst übernehmen, da grundsätzlich nur das Einholen des Ankers in dieser speziellen Konstruktion kontrolliert werden muß.

    Werte Modellbaukameraden,


    ich habe in der „Galerie“ ein Album eingestellt das unerwartet viel Interesse gefunden hat.


    So wurden u.a. Fragen zum Vorbild des gezeigten Modells gestellt. Die Fragen beantworte ich gern mit einen Teilkopie meines Bauberichtes, veröffentlicht an anderer Stelle, am 26. Feb. 2017.


    Zitatbeginn


    Nachdem ich viele Jahre nach guten Unterlagen für den Salon-Schnelldampfer BERLIN gesucht habe hat mir ein lieber Modellbaukamerad Werftunterlagen verfügbar gemacht. Ich konnte endlich mit dem Modellbau beginnen. Der Dampfer entsteht als Funktionsmodell im Maßstab 1:50, er wird 1200 mm lang.


    Das Original wurde 1905 von der Swinemünder Dampfschiffahrts-A.G. bei der Werft Nüscke & Co. in Stettin in Auftrag gegeben. Die BERLIN lief 1906 als Baunummer 138 vom Stapel. Sie war mit 407 Brutto Reg. Tons (BRT = Bruttoregistertonne) und 141 Netto Reg. Tons (NRT = Nettoregistertonne) vermessen, wurde von einer Dreifachexpansionsdampfmaschine angetrieben, war für eine Geschwindigkeit von 12,5 Knoten konstruiert, durfte auf Flüssen 1183 und auf der See 949 Passagiere befördern und hatte eine Besatzung von 22 Mann.


    Die BERLIN fuhr bis 1945 als Bäderschiff auf der Ostsee. Im Jahr 1946 wurde sie als Reparationszahlungen an die UDSSR übergeben. Danach fuhr die BERLIN als PESTEL bis 1960 auf dem Schwarzen Meer.


    Mein Modell baue ich auf der Grundlage der Werftunterlagen. Folgende Schiffsdaten werde ich verwenden:


    Abmessungen


    Länge über Alles 60,00 m = 196‘ 9“

    Länge zwischen den Perpendikeln 55,90 m = 183‘ 4“

    Breite auf den Spanten 8,00 m = 26‘ 3“

    Höhe an der Seite 4,30 m = 14‘ 1“

    Tiefgang mit Ladung und Passagieren 3,20 m = 10‘ 5“

    Schraubendurchmesser 2,90 m = 9‘ 6“

    Schraubensteigung 2,77 m = 9‘ 1“


    An weiteren Schiffsdaten sind bekannt:


    Maschinen- und Kesselanlage


    Hauptmaschine Cylinderdurchmesser 425 mm, 670 mm, 1100 mm

    Gemeinsamer Hub 700 mm

    Umdrehungen 130

    Indicierte Pferdestärken 850

    Geschwindigkeit 12 ½ Kn.

    Heizfläche, zusammen 265 qm

    Rostfläche 6,70 qm

    Betriebsdruck 12 Atm.


    Zitatende


    Dampfschiff Pestel = Пароход Пестель

    Allen die hier zum Thema bereits geschrieben haben, noch einige Bemerkungen aus meiner Sicht.


    Bei linearen Bewegungen ist es relativ einfach den Anfang (START) und das Ende (STOP) einer Bewegung zu definieren. Hierzu sind Hallsensoren (Magnetschalter) gut geeignet.


    Bei rotierenden Bewegungen, die mehr als eine ganze Umdrehung vollführen, kommt hinzu, daß neben START/STOP auch die Anzahl Umdrehungen, mit Nachkommastellen, gemessen werden muß. Auch für diese Aufgabe kann man Hallsensoren einsetzen. Bei dieser Art der Messung muß aber eine gewisse Zahl von Pulse, gezählt und ausgewertet werden, die die Summe der Trommelumdrehungen und etwaige zusätzliche Winkel repräsentiert. Je mehr Pulse bei einer Umdrehung der Seil-/Kettentrommel erzeugt werden je genauer kann START/STOP mit einer Zählschaltung eingestellt werden.

    Hallo Enrico,


    Jörg hat Dir geschrieben:

    Ich empfehle hierzu die Rubrik zu wechseln und einen separaten Baubericht z.B. mit dem Titel: "Torpedoschnellboot ... Typ ... in 1 : ... " zu starten.

    Es ist durchaus zu empfehlen, diesem Vorschlag zu folgen.


    Zur Sache, Du schreibst, Deine Spanten sind (fast) fertig. Damit ist Deine Frage nach der Plankenstärke beantwortet. Denn, der Rumpf ist an seiner breitesten Stelle das Maß des Mittelspanten PLUS zweifach (2) die Dicke der Planken.


    Buchensperrholz wäre als Material der Spanten die bessere Wahl, da es härter, stabiler ist und nicht “ausfranst“.

    Hallo Klaus,


    wie sollen die Drucke aussehen, wie ein Relief?


    Als Schriftzug kann man die „Bilder“ mit selbstklebender Klarsichtfolie auf dem Drucker eigenhändig erstellen.


    Auf meinem Beispiel halten die Folien schon seit einigen Jahren – und wenn nicht, sind sie leicht zu ersetzen.


    DSCI0301.jpg


    Hallo Stefan,


    eine intelligente Lösung, mit etwas handwerklichem Geschick, für jeden Radius und jeden Durchmesser herzustellen.


    Dein Vorschlag gefällt mir sehr gut, - mache ich nach.


    Lieben Gruß, Wolf

    Hallo Enrico,


    herzlich willkommen an Bord.


    Wenn Dein Ziel die handwerkliche Betätigung ist und Du in Etappen Erfolge erzielen willst, dann empfehle ich, wende das sogenannte Umkehrverfahren an, dabei können alle Techniken zum Einsatz kommen.


    Du würdest dann ein sogenanntes Urmodell anfertigen, bei dem Du vielfältige Möglichkeiten hast die Techniken auszuprobieren. Über das Urmodell wird eine Form angefertigt. Hier gibt es ausreichend Möglichkeit der Gestaltung, z. B. Gips, GFK (glasfaserverstärkter Kunststoff), Silikon u.s.w. In die Form wird endlich der Boots- Schiffsrumpf laminiert, z. B. GFK.


    Ein jeder schwört auf seine Methode. Ich verwende meistens das Umkehrverfahren an. Falls es Dich interessier, dann schau bitte hier im Forum unter dem Beitrag: „Bugsier 30, M = 1 : 33“ vom 1. Sept. 2020“. Er ist etwas weiter gefaßt, zeigt aber einige Fertigkeiten.


    Ist der Abfang gemacht kommt der Erfolg bei der Arbeit und damit die Freude am Modellbau.


    Jeder weiß etwas, keiner weiß alles, einer weiß immer alles besser!