Posts by Werftarchiv

    Dann fehlen jetzt nur noch die Lasthalteventile und die Schlauchbruchsicherung... :D

    Respekt - ganz großes Kino!

    Denn die Tonnage (BRT eigentlich heute eher BRZ,die den gesamten umbauten Raum des Schiffes angibt) von 632 auf 654 vergrößert sich (ohne Veränderung der Silhouette eines Schiffes) nun einmal allein mit einer Verlängerung.

    Jein... ;) Die BRT (2.83 m3) gibt ja den gesamten umbauten Raum an - es könnten also auch einfach nur Aufbauten dazukommen (was hier allerdings nicht der Fall zu sein scheint).

    Deine Annahme wird auch durch folgende überschlägige Rechnung gestützt: Gesamter zusätzliche Bruttotonnage = 22, das ergibt 62.26 m3 Raum. Es sind 8 Spanten (also 7 Spantfelder a 600mm Abstand) dazugekommen. (4200 mm). Daraus würde sich eine Höhe des neuen umbauten Raums von 4385 mm ergeben (alles natürlich nur auf einen Quader bezogen, den das Schiff ja nicht bildet - es wird also eine größere Höhe sein). Wenn man noch Aufbauten dazu nimmt, kommt das alles sehr gut hin. Ich würde sagen: Du hast vermutlich recht. :)


    Ich habe selbst in meiner Zeit als Schiffbauer 2 Verlängerungen mitgemacht, leider kann ich mich überhaupt nicht mehr daran erinnern, wie die Spantnummern damals gezählt wurden. Aber das Einfügen von Buchstaben ergibt Sinn, um nicht alle Zeichnungen unnötig ändern zu müssen.

    "Meine" erste Verlängerung: Der spannende Moment, als die Zwischensektion eingefügt wird


    Schöne Grüße,

    Dieter

    Moin Jungs,


    meiner Ansicht nach ist dsa Originalschiff einmal verlängert worden.

    Ursprünglich gab es nur die nummerierten Spanten.

    Auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, das wäre tatsächlich eine Erklärung. Wenn man sich allerdings den Lebenslauf bei Skipsarkiv Rogaland ansieht (der zugegebenermaßen nicht vollständig sein muss), steht dort nirgendwo etwas von einer Verlängerung. Und das Bild 1 soll angeblich der Originalzustand bei Ablieferung sein, ich kann bei den jüngeren Fotos da keinen Unterschied erkennen. Die einzige nennenswerte Veränderung (vor dem Brand und der Explosion) ist, dass eine zusätzliche Luke eingebaut wurde. Aber letztlich ist das alles nur Spökenkiekerei - also quasi nur Vermutungen ;)

    Schöne Grüße,

    Dieter

    Hallo Dieter,

    auch (die) stl-Dateien sind ge"watermark"ed, das ist das Problem. Die von Fusion360 ganz sicher auch, die sehen z.B. auch komplett anders aus als meine stl-Dateien.

    Und ... für den Übertrag Papierplan in CAD/Druckdaten habe ich geschätzt bis jetzt mindestens 300h investiert, da finde ich das gar nicht so "eigenartig" wenn man die Daten nicht einfach so weitergibt.
    Ich stand kurz vorm Erwerb von Fusion360, bis ich von den Einschränkungen gehört habe und von der Cloud-Geschichte, die Anwender in den Foren waren ziemlich sauer und erwarten weitere Restriktionen, das hat mich dann abgehalten.

    Grüße

    Frank

    Da hast du mich falsch verstanden. Ich finde es vollkommen okay, wenn du entscheidest, deine Arbeit nicht weiterzugeben. Was mich irritiert, ist das die .stl Dateien lt. Lizenzvereinbarung nicht veröffentlicht werden dürfen, da es ja extra ein Austauschformat ist.
    Auch wenn die Einschränkungen bei F360 natürlich ärgerlich sind, kann man sehr gut damit leben. Und ja: Möglicherweise werden noch mehr Einschränkungen folgen, das kann aber auch bei anderen Produkten der Fall sein. Und dass sich das Dateienhandling in der Cloud befindet finde ich auch alles andere als gut, aber ich habe keine kostenlose, bessere Alternative gefunden, daher kann ich damit vorerst leben. Und soweit ich weiß, verbietet Autodesks EULA nicht die Veröffentlichung von F360 Dateien - weder nativ Dateien noch .stl, das würde ich als ganz klaren Vorteil gegenüber deiner Software werten.

    Schöne Grüße,
    Dieter

    Hallo FHS,


    rein interessehalber: Erlaubt deine Software auch keine Veröffentlichung von .stl Dateien? Dass das native Format nicht veröffentlicht werden darf kann ich verstehen (bedingt... ;) ), aber das ein Weiterverarbeitungsformat nicht veröffentlicht werden darf, dass ja ohnehin generisch ist und soweit ich weiß keine Information der Software enthält, in der es erstellt wurde, finde ich eigenartig.

    Ich nutze auch Fusion 360. Es ist nach der Lizenzänderung für Hobbyanwender vor ca. 2 Jahren allerdings etwas eingeschränkt worden. Was z.B. nicht mehr geht, ist .stl Dateien in Körper umzuwandeln. Dafür müsste man dann die "Bezahlversion" nehmen. Es hat auch ein paar kleine Unzulänglichkeiten (wie vermutlich jede Software), aber grundsätzlich ist es schon ein tolles Produkt (wenn man bedenkt, dass wir es umsonst benutzen dürfen). Als Alternative würde mir noch FreeCAD einfallen, dass ist eine Open Source Lösung aus der Linux-Welt (und genauso sieht es auch aus ;) ). Ich habe damit meinen Multifunktionstisch für die Werkstatt konstruiert, aber für mich ist dann doch F360 das Mittel der Wahl.


    Schöne Grüße,

    Dieter

    Moin Wolfgang,


    vermutlich habe ich mich missverständlich ausgedrückt, ich versuche es nochmal (hoffentlich) besser:


    - Ja, Spt. -25 bis Spt. 25 sind identisch (symmetrisch)

    - die zweite Frage, wo sie liegen verstehe ich nicht, die müsstest du für mich nochmal eindeutig formulieren

    - es ist ein Spant mit 0 bezeichnet, aber der Spant H ist genau der gleiche. In beide Richtungen werden ja dann die Spanten gezählt.. Ich war da etwas unklar, den Spant 0 gibt es so tatsächlich nur einmal im Plan, aber H ist auch eine Art Spant 0.


    Ich hoffe, dass ich jetzt etwas klarer mit meinen Formulierungen war.


    Schöne Grüße,

    Dieter

    Normalerweise werden Spanten immer mit Ziffern bezeichnet. Mitte Ruderschaft ist in den allermeisten Fällen Spt. 0, alles was dahinter liegt sind negative Spantnummern, alles davor dann positive Spantnummern. So ist es ja generell auch bei diesem Plan. Lediglich die 8 Spanten für die Brücke sind mit Buchstaben bezeichnet. Das könnte evtl. daher kommen, weil dies die höchsten Spanten im Schiff sind und deswegen besonders konstruiert sind - es könnten möglicherweise Rahmenspanten sein. Interessanterweise gibt es in diesem Plan 2 Spanten mit der Ziffer 0 und liegen entgegen des allgemein üblichen Planaufbaus im Schiffbau auch nicht am Heck, sondern spiegelsymmetrisch in der Mitte. Aber da so eine Fähre ja grundsätzlich symmetrisch ist, spielt es auch nur eine nachrangige Rolle.

    Bezüglich deiner Frage, wie die anderen Sektionen konstruiert sind, können dir eigentlich nur (weil keine anderen Pläne verfügbar sind) eventuelle Dockfotos oder jegliches andere Rumpffoto weiterhelfen. Mit Hilfe des Hauptspants aus deinem Generalplan und den Fotos könntest du so nah, wie irgendwie möglich, an die Konstruktion des Rumpfes kommen.


    Eine kurze Recherche im Internet brachte das zu Tage (ich denke, dass das der Fährentyp ist):

    Fotos bei Shipspotting


    Technische Daten bei Skipsarkiv Rogaland


    Google Bildersuche


    Schöne Grüße,

    Dieter

    Beim Anblick des Videos kam mir auch sofort eine Magnetidee in den Kopf, allerdings nicht so wie gezeigt: Wie wäre es, wenn du einen Magneten im Haken zu platzierst (oder den Haken ganz gegen einen Magneten tauschst)? Am ROV bräuchte dann nur ein passendes Stück Stahl zu platziert werden (Unterlegscheibe o.ä.). Wenn der am "Kranseil" hängende Magnet dann noch ein Elektromagnet wäre, könnte man sogar ein- und aushängen. Der Elektromagnet wäre zugegebenermaßen wohl eine größere Herausforderung, da die Baugröße vermutlich zu groß ist und die Kabel ja auch irgendwie ihren Weg finden müssten.

    Schöne Grüße,

    Dieter

    Hallo zusammen,


    eigentlich habe ich eher einen Bezug zu "echten" Schiffen. Von 1982-1985 habe ich meine Ausbildung zum Schiffbauer auf der Büsumer Werft gemacht. Ich habe dann bis kurz vor dem Konkurs der Werft dort und auch ganz kurz mal bei Schlichting in Travemünde gearbeitet, bis es mich dann in andere Gefilde und schließlich auch ein ganz anderes Berufsbild verschlagen hat. Dennoch habe ich einen kleine Bezug zu RC Schiffen: Irgendwann - ich muss um die 12-14 Jahre alt gewesen sein - habe ich einen Bausatz für eine TÖN 12 geschenkt bekommen. Meine habe ich schwarz schwarz lackiert, so wie damals auch der eine oder andere Kutter in Büsum lackiert war. Heute besitze ich selbst ein Stahlboot (9m lang, mit 100 PS DAF 6-Zylinder), aber auch eine Robbe "Neptun" wartet im Keller auf ihre Vollendung. Das ist bei mir aber eher ein Projekt, das einen langen Dornröschenschlaf hält und dann irgendwann urplötzlich zum Leben erweckt wird...

    Ich verfüge über allerlei "Spielzeuge", die geradezu dazu prädestiniert wären Modellschiffe zu bauen (CNC Fräse 900x600, mehrere 3D Drucker, Lasercutter K40 und sogar einen alten Schneideplotter). Dennoch plane ich nicht, mich tief ins "RC Business" zu stürzen. Vielmehr fasziniert mich, was ihr so alles baut. Ganz besonders haben es mir "Leckerbissen" angetan z.B. Dampfschiffe, VSP und Schottelantriebe und natürlich Funktionsmodelle.


    Und wenn ich mir irgendwann mal die nötige Zeit nehme, wird vielleicht meine Website auch endlich wieder auferstehen: werftarchiv.de - eine Sammlung rund um die Büsumer Werft.


    Schöne Grüße,

    Dieter