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    Ich würde bei der Welle nie ein drittes KuLa irgendwo mittig im Stevenrohr platzieren. Bei Rennbopote ist es üblich, bei langen Wellen so ein Stützlager zu montieren. Allerdings nie genau mittig zwischen den Lagern am Ende sondern aussermittig. Und dann entweder aus Messing oder noch besser aus PEEk. das ist selbstschmierend. Und wichtig, das Lager zur Welle leichtes Spiel. Es soll nur das Aufschwingen der welle bei hohen Drehzahlen verhindern.

    Bei wellen die nur 5-6000 U drehen, 4mm dick sind, kann man auch drauf verzichten bei 40cm Wellenlänge. Die Welle muss nur wirklich gerade sein. Das sollte man auf jeden Fall immer prüfen und die welle ggf. nachrichten.

    Wichtig ist auch, das das Stevenrohr am Wellenende mindestens so dick wie die Nabe der Schiffsschraube ist. Das verhindert das Wasser gegen das hintere Lager gedrückt wird und so Wassereintritt begünstigt wird.

    Wie stark der Effekt bei lngsamen vorbildgerechten Modellen ist weiß ich nicht. Beim Rennboot macht sich das erheblich bemerkbar. Ausserdem wird die Schraube auch besser angeströmt


    Heiko

    Ich kann nur immer wieder darauf hin weisen, die Wellen nach jedem Fahrtag aus zu bauen, Alles mit WD 40 zu reinigen( das verdrängt Wasser) und dann neu fetten und einbauen. Ich hatte bisher noch nie wirklich Problemem mit Wassereinbruch. Ein Stützlager im Stevenrohr ist bei mir immer ein Gleitlager mit etwas Spiel. Das soll nur das Schwingen der Welle verhindern


    Heiko

    Hallo erstmal .Danke für die Antworten.Ich muss mich erstmal hier im Forum zurecht finden wie alles gemacht wird. Ich habe 2 Fahrtregler am Empfänger angeschlossen dann Akku dran und dann habe ich Gas gegeben aber es ist nichts passiert weil ich vergessen habe 1 pluskabel von einem Empfänger abzuklemmen.Sind die Regler jetzt kaputt weil beide vom Empfänger Strom bekommen haben. Ein Boot bauen kein Problem handwerklich bin i.ch ganz gut dabei aber Elktrik ist nicht ganz meins. Danke für eure Antworten.

    Wie schon geschrieben wurde was für Regler.

    Du hast alles angeschlossen und nichts hat sich getan. Müssen die Regler irgendwie programmiert werden?, Sind die selbstlernend? Der Empfänger ist an den Sender gebunden?

    Duschreibst, Du hast den Motor angeklemmt und der hat nur geszuckt. Einen BL mit drei Anschlüssen kann man nicht einfach an den Akku klemmen


    Heiko

    Ich würde das mit sämtlichen Lagerungen direkt sein lassen. Was sich bei mir über Jahre bewährt hat, ist die Welle direkt in einem passenden Messingrohr laufen zu lassen, mit Spiel von ca. 0,1mm oder so.

    Wenn man nur vorne und hinten lagert mit Kugellagern, kann die Welle in der Mitte schwingen, und wie will man den Wassereintritt bzw. Auswaschung des Schmierstoffs am hinteren Lager vermeiden?

    Also einfach ein Messingrohr nehmen, idealerweise in der Mitte einen Schmiernippel anbringen (etwas weiter vorne geht auch) und dort Liqui Moly Bootsfett reindrücken bei langsamer Wellendrehzahl, bis es an beiden Enden rausquillt. Nach jeden Fahrtag nachfetten.

    Fertig.

    Tuts bei meinem Rennboot seit bestimmt 10 Jahren absolut problemlos.

    Da dreht sich mir als Techniker der Magen um


    Heiko

    Mabuchi, Jhonson und Co waren Massenware. Die sind nicht nach Stück sondern nach Sack gehandelt worden. Herstellungspreis nur wenige Pfennige. Die sind auch nicht für uns Modellbauer gebaut worden, sondern aus der Masse der Produkte sind ein par für uns brauchbare Motoren raus gesucht worden und dann mit neuem Aufkleber verscherbelt worden.

    Glockenanker Motoren, Faulhaber, usw waren schon speziellere Anwendungen und dementsprechend teurer.

    Plettenberg und Lehner haben auch nie ausschließlich für uns Modellbauer produziert, sondern auch immer für die Industrie, aber eben auch für spezielle Einsatzfälle, bei denen hohe Kosten für die Motoren auch gerechtfertigt waren.

    Die ersten BL im Modellbaubereich haben die Flieger eingesetzt. Damals wurden Laufwerksmotoren von CD Playern und Festplatten umgestrickt.

    Der Punkt ist, das Elektronik heutzutage durch den Massenmarkt viel preiswerter geworden ist als zu Beginn des BL Zeitalters im Modellbau.

    Und um auf den Kern vom Anfang zu kommen.

    Wenn ich einen Objekt habe, das eine Antriebsleistung X braucht um optimal zu funktionieren, dann ist es erst mal egal ob diese Leistung von einem Bürstenantrieb oder einem BL Antrieb erzeugt wird. Wenn dann der Bürsti einen Wirkungsgrad von um die 80% hat und der BL Richtung 90% was kann ich dann an Ersparnis im Stromverbrauch erwarten? Richtig im Grunde nur den Wirkungsgradunterschied.

    Kann man sich über die gängigen Formeln Drehmoment, Strom Spannung selbst ausrechnen


    Heiko

    Na ja, ganz einfach, es muss auch Wasser durch. Das muss keine Riesenfontäne am Auslass sein, die Wärme muss auch ans Wasser übertragen werden.

    Wie gut die einzelnen Regler verschiedener Hersteller gekühlt werden ist unterschiedlich. Bei manchen funktioniert das Prima , bei Anderen so lala, weil zB der Regler zwei Ebenen mit Leistungstransistoren hat, aber nur eine Ebene wirklich direkt gekühlt wird.

    Also eine befriedigende Antwort wirst Du wohl kaum finden, es sei denn Du fragst nach einem konkreten Produkt


    Heiko

    Keine Ahnung wie warm die Steller werden. Ich würde deren Kühlung aber anders lösen. Ich würde zumindest oberseitig den Schrumpfschlauch entfernen, ggf. mit Wärmeleitpaste einen kleinen Rippenkühlkörper drauf und das Ganze dann mit einem Kleinstlüfter so einschrumpfen. das der Luftstrom durch die Kühlrippenblast und auch die Unterseite des Reglers mit kühlt


    Heiko

    So wie Lothar geschrieben hat. Wenn das vom Gewicht hinhaut, dann würde ich vollständig entkernen und dann erst mal die Harzseen rausschleifen . Danach dann das grobe Gewebe auch noch raus. Zum Schluß noch eine Lage neues Gewebe rein, um eine saubere Oberfläche zu bekommen. Je nach Festigkeit des Rumpfes reicht da vielleicht schon 105er Köper.

    Wird eine fiese Arbeit mit entsprechenden Schutzmaßnahmen, lohnt sich aber eventuell.


    Gruß Heiko

    Lasst uns wegen der genauen Bezeichnung nicht streiten. Es gibt jede Menge Veröffentlichungen gerade im englischsprachigen Raum, in denen die Teile nur als Sprayrails bezeichnet werden, teilweise auch zusätzlich mit in Klammern gesetzt Lifting strakes.

    Will damit sagen, auch die Fachleute sind sich da nicht immer einig


    Heiko

    Wie schon geschrieben, die äusseren Rails , an der Kante zur Bordwand sind sehr wichtig. Die hätte ich als erste montiert und erst danach die Inneren. Die aussen liegenden Rails sind meiner Meinung nach zu lang Ich würde das noch ändern.

    Das Laminieren würde ich lassen. Das Gewebe legt sich um Kanten nicht rum


    Heiko

    Hallo Modellbaukameraden,


    habt Ihr euch jemals gefragt, ob hinter diesem und seinen weiteren Projekten („Prototypen“) möglicherweise ein Schelm steckt, dem es Freude bereiten könnte Euch zuzusehen!?!

    Das glaube ich eher nicht. Da ist jemand, der sich über die Möglichkeiten des Druckens freut und schaut was geht

    Spricht ja auch nichts dagegen

    Machen kann man viel. Nur frag ich mich dann halt, ob es immer sinnvoll ist

    Heiko

    Es ist schon interessant was mit 3D Druck alles machbar ist. Aber genau dieses Projekt ist für mich ein Beispiel wo ich mich frage ob das wirklich sinnvoll ist. Bis die Teile alle gedruckt sind gehen einige Stunden drauf, icnl. Kunststoff der verdruckt wird und der nötigen elektrischen Energie. Und da stelle ich mir dann schon die Frage ob das noch sinnvoll ist. Die Rümpfe hätte man mit klassicher Bauweise aus Schaum oder Holz in der gleichen Zeit oder vielleicht sogar schneller gebaut, vermutlich sogar deutlich leichter und auf jeden Fall mit deutlich weniger Energieaufwand


    Heiko