Posts by veitha

    Moin Manfred,
    welche(n) Treiber meinst Du denn ? Der Treiber für den Cameo ist Bestandteil der Silhouette-Software. Wenn Du da die aktuelle offizielle (nicht die Beta) Version hast, passt das (evtl. einfach noch mal sauber de- und dann neu installieren).
    Oder meinst Du das USB-Geraffel von Windows ? Da würde ich allerdings auch nicht ohne wissende Unterstützung dran gehen.
    Hat das Firmware-Update beim Cameo funktioniert ? Falls nicht, könnte sein, dass dass Du Dich erst auf der Silhouette-HP anmelden musst (bin ich mir aber nicht sicher). Dort angemeldet zu sein ist auf keinen Fall schädlich als Silhouette / Cameo Nutzer.

    Moin Wolfgang,
    doch, die Cameo-Schneidplotter komunizieren per USB mit der Silhouete-Studio-SW auf dem PC und werden zum Plotten des damit auf dem Desktop erstelten Motivs auch direkt aus der SW heraus angesteuert. Die USB-Stick-Lösung favorisiert Brother für seine Schneidplotter, inzwischen gibt`s da aber wohl auch eine Variante mit direkter Ansteuerung.


    @rock n roll
    Hast ne E-Mail von mir.

    Wie so oft kommt es auch beim Thema Sound sehr auf den eigenen Anspruch an. Da selbst preiswerte Module heutzutage mit digitalisierten Sound arbeiten, ist dagegen nix einzuwenden, wenn einem drehzahlabhängiger Motorsounds und Tröte genügen. Beier bietet das Top-Produkt, das in fast allen Modellbausparten verwendet werden kann und neben diversen Sounds massenhaft Einstellmöglichkeiten und auch noch Schaltfunktionen bietet, also herkömmliche Schaltmodule erübrigt. Und wie bereits geschrieben - da das Sound- und Programmset für ein Modell auf einer Micro-SD Karte gespeichert wird, kann man mit je solch einer Karte pro Modell mit einem Beier-Modul durch umsetzen von Modell zu Modell diverse Modelle mit passenden Sounds und Funktionen ausstatten - was den im ersten Anschein relativ hohen Anschaffungspreis rasch amortisiert.

    Moin Männer,
    das gibt es von Neuhaus, Benedini und Beier-Elektronik. Die Module beherrschen drehzahlabhängigen Motorsound (auch für 2 Mot.), diverse weitere Geräusche und verfügen über Schaltfunktionen, um z.B. Beleuchtung , Radar u.v.m. zu schalten. Sie sind umfänglich programmierbar und können auch mit selbst erstellten Sounds bestückt werden. Beier bietet das funktional umfangreichste und vordergründig teurste dieser Module, der scheinbar hohe Preis relativiert sich aber, da das modellspezifische Sound-und Funktionsset auf einer micro-SD Karte gespeichert wird und das Modul so in mehreren Modellen eingesetzt werden kann. Einfachere, nicht programmierbare Module, die "nur" drehzahlabhängigen Motorsound und ggf. einen Typhonsounf (Tröte, Nebelhorn) bieten gibt's z.B. von Reely und etlichen anderen. Und hier im Forum gibt's einen Thread zu Eigenbau-Soundmodul mit Arduino.

    Moin Christian,
    freut mich, dass Du zu einer Deinen Anspruch zufriedenstellenden Lösung (G4) gekommen bist. Dann mal wacker weiter voran mit der Anna.


    Leider kommt es - so auch in Deinem Therad und selbstverst. ohne Dein Verschulden oder Zutun (also bite folgende Worte nicht auf Dich beziehen) - immer wieder vor, dass man bei dem Versuch, profundes Wissen hier im Forum der Allgemeinheit oder Einzelnen zur Verfügung zu stellen, angeraunzt und/oder mit Pseudoargumenten, bestehend aus unausgegorenem Halbwissen "belehrt" wird.


    Daher noch mal zur Klarstellung:
    G4 ist (wie bereits geschrieben) ein einkomponenten-Polyurethan, das in Reaktion mit der Feuchtigkeit im Holz und in der Umgebungsluft aushärtet


    und somit keinesfalls "das gleiche Zeugs" wie


    Schnellschliffgrund, der eine schnell trocknende Grundierung auf Nitrocellulose-Kunstharz-Basis darstellt (gibt's mittlerweile ja auch auf Wasserbasis, aber nun ja...)


    Zur Ausräumung der vermeintlchen "Räubermärchen" (was immer das sei) bzgl. der venetzten Struktur von Lacken muss ich zugegebenermaßen präzisieren (dieses wichtige Detail war mir aufgrund der Zeit, die vergangen ist seit ich diese Dinge mal gelernt habe) dass diese nur bei chemisch und nicht bei physikalisch trocknenden Lacken entsteht. Gleichartige Reaktionen mit vielfach höheren Molmassen erzeugen übrigens dann wirklch "dichte" Reaktionsprodukte.


    Diejenigen, die wie ich gerne auch im Hobbybereich stetig noch dazulernen, können sich ja anhand des Links noch tiefer in die m.E. interessante Materie "Lack" einlesen und für die Anderen, die das eher nicht tun - ist das auch ok.

    Moin zusammen,
    endlich kann ich hier wieder mal etwas zum Fortgang der Restaurierung meiner AB berichten (immer diese nicht-Modellbau-Aktivitäten, die einem vom Hobby abhalten :pf: , nee, ist schon wichtig, es gibt im Laufe dieses Jahres eine neue Werkstatt - mit Haus drumherum :juhu:


    Also, der Wellenbrecher bildet den nächsten Bauabschnitt. er bestehet aus 0,3mm dünnem Bronze-Federblech, das "Schutzrohr" aus an der Oberkante angelötetem 1,5mm Messingdraht.110 Restaurierung Bermpohl.jpg


    Die angelöteten Winkel sind nur temporäre Montagehilfen zum Fixieren, damit die Stützen innen vernünftig angepasst und montiert werden können. Danach wird das Gesamtwerk ordentlich mit dem Rumpf veklebt und das lackieren irgendwann sorgt dann noch mal richtig für Freude :bd:

    Kannst du mir das mit dem Kunststoff beschichten etwas genauer erklären?
    Einen Pott flüssigen Kunststoff besorgen oder soetwas wie "Alles-dicht-Spay", dann Ruder dick bestreichen und gut? Hast Du einen Produktnamen für mich?

    Zum Imprägnieren könntest Du entweder das klassiche G4 von Vosschemie, ein fast wasserartig dünnflüssiges einkomponenten-Polyurethan, das in Reaktion mit der Feuchtigkeit im Holz und in der Umgebungsluft aushärtet. Damit kann man sogar Balsaholz so härten, dass es vernünftig bohr- und schleifbar wird.
    Alternativ wäre Miposeal zu nennen, ein sehr dünnflüssiges 2K-Epoxidharz, das tief in die Holzoberfläche bzw. -schichten eindringt und das Holz sozusagen plastifiziert.


    Nach der jeweiligen Behandlung folgt dann schleifen und normales Lackieren.


    Ist natürlich zusätzlicher Aufwand um Holzteile in quasi-Kunststoffteile zu verwandeln, damit mechanisch stabiler zu machen und sie vor Wasserwirkung zu schützen. Direkt in Kunststoff bauen ist m.E. der effektivere Weg.

    Man muß nicht unbedingt alles so bauen, wie es der Bausatz/die Bauanleitung vorsieht, wenn es nachteilig ist. So eine Ruderhacke und ein Ruderblatt sind intensiv dem Einfluß von Wasser ausgesetzt, d.h. sie müssen aufwendig davor geschützt werden. Alleine Lackschichten genügen da nicht, da Lacke grundsätzlich eine Netzstruktur aufweisen - also mit Kunstsroff beschichten. Dann könnte man diese Teile anhand der Muster im Bausatz doch gleich aus geeignetem Kunststoff (PS, Plexi o.ä.) herstellen. Meine pwrsönliche Devise: Was mit Wasser in Berührung kommt, wird nur aus Holz gefertigt, wenn es die Optik verlangt.

    Cooles Teil; wie "klein" ist er denn ? Auf der Ladefläche geht es ja recht kompakt zu.
    Ein ähnliches Projekt hab ich auch noch vor, LKW o.ä. aus meinem alten Trix-Metallbaukasten.

    Ok, ich versuche mal, einigen Unsicherheiten entgegenzuwirken - wie gesagt, alles nur meine persönlichen Erfahrungswerte ohne jeglichen Anspruch auf Absolutwissen :no1:


    Zum Kleben: Meine Standardkleber sind Stabilit Express (wo's halten muss) und Tackxglue (bei komplizierten Materialpaarungen, auf lackierten Flächen, bei Fenstern etc.), ergänzt durch Sekundenkleber, 2K-EpoxyKleber und auch mal UV-härtender Kleber. Stabilt habe ich schon vor über 40 Jahren bei meiner Bermpohl verwendet, die ich gerade restauriere, da hat nix nachgegeben. Stabilit ist hygroskopisch, sollte also, wenn er z.b.außen am Rumpf verwendet wird, überlackiert werden - ansonsten an derartigen Stellen gerne auch 2K-Epoxy verwenden.


    Zum Lackieren: Absolut unkritisch in Handhabung und Verhalten (Stichwort Läufer) sind die Sprühdosenlacke von Belton Molotow. Ich persönlich lackiere alledings lieber mit der Airbrush, verwende standard PU-Acryllacke, die ich mit etwas Wasser und Spiritus auf die richtige Viskosität einstelle und grudniere mt der zum verwendeten Farbsystem gehörigen Grudierung / Haftgrund. Das ist überhaupt die wesentliche Grundregel - immer im gleichen Farbsystem bleiben, z.B.- überlackieren mit einer Farbe aus einem anderen System kann übel in die Hose gehen.


    Reihenfolge lackieren/montieren: Das Vewenden von Sprühlack bei eingebauter Technik ist absolut unproblematisch, (du lackierst ja grundsätzlich außen, Ausnahme Schanzkleid. Abkleben ist Pflicht (wenn man deutlich mehr Zeit für`s Abkleben benötigt als für's Lackieren, hat man es richtig gemacht :nick: ) und Anbauteile, die nicht mitlackiert werden sollen, werden einfach vor den Lackieren ab- und hinterher wieder dran gebaut (das Ruderblatt der Anna kann man z.B. so trotz Ruderhacke abnehmbar bauen). Der offene Ruderkoker erhält z.B. eine Stopfen, das aus den Stevenrohren ragende Gewindeende der Antriebswelle wird auch einfach abgeklebt, nachdem die Schifsschaube runter gedreht ist.

    Moin Christian,
    ich stimme Thomas uneingeschränkt zu - da Du "Modellbau kannst", wird der Bau der Anna für Dich keine grundsätzlichen Probleme aufwerfen.
    Zum ABS, PS etc. schneiden - und somit auch zum Runpf besäumen - vewende ich gerne eine Feinblechschere, die ist noch etwas schlanker als eine Lexanschere, läßt sich sehr präzise führen und bietet den Vorteil, dass man damit eben auch Bleche (Stahl, Ms, Cu,Tombak, Alu) in den beim Modellbau üblichen Stärken wunderbar schneiden kann.
    Etwas Überstand entlang der Schnittkante - das wurde ja bereits thematisiert - ist anzuraten. Mit Schleifklotz und zunehmenden Gefühl in Hand und Fingern für noch vorhandene Unebenheiten führt die weitere Bearbeitung dann zu einem guten Ergebnis, d.h. einer sanft geschwungenen Schanzkleid-Oberkante.


    Ein weiteres, m.E. äußerst empfehlenwertes Werkzeug ist die sog. Powerfeile von Proxxon (gibt's als 220 V- und mittlerweile auch als Akkuversion), ein Fingerbandschleifer, mit dem man sowohl kräftig materialabnehmend als auch unglaublich präzise arbeiten kann - für mich eine echte eierlegenden Wollmilchsau im Modellbau.


    Sind aber alles keine Dogmen, sondern nur Erfahrungen mithin aus dem Bau meiner "Anna".


    Nun kommt wohl die erste Farbe / Grundierung ins Spiel...


    Evtl. wartest Du mit der Farbe noch ein wenig bis zumindest Ruderhacke, Ruderkoker, Stevenrohr, die zugehörigen Bohrungen und Einbauten, die Träger und Halterungen für Technik und Akkus und die Speigatten ein- bzw. angebracht sind.

    Ja, die FlySky erfreut sich auch hier im forum groer Beliebtheit - zu recht wie ich meine (hab auch eine).


    @Christian.deBoor
    Ich habe mir mal die Carson Reflex Stick Multi Pro LCD mit 14 Kanälen angesehen. Im Set gibt es einen 14 Kanal Empfänger gleich dazu für ca. 130 Euro.


    Die Carson Reflex Stick ist hier im Forum schon öfter als nicht so toll erörtert worden wegen Defiziten bei Mechanik (Sticks), baulicher Ausführung und funktionalem Konzept. Falls Du nach Erhalt der Anlage auch zu dieser Ansicht kommst, besteht ja ein Rückgaberecht. Und für 5 € mehr bekommst Du z.B. eine Taranis Q7X und damit was richtig Gutes.


    Meine subjektive Meinung und Erfahrung.