Posts by veitha

    Als Antrieb verwendet Dickie eine quasi-Schottel-Nachbildung. Die Motorwelle ist dabei über eine recht einfache Kupplung mit der Schraube verbunden.


    Bei der Hobby in Hessen in Altenstadt habe ich eine 280 Race erworben, der soll nun Ady Gil antreiben - unter weiterer Verwendung des (modifizierten) Dickie-Antriebsstranges.


    Ich kann es kurz machen - es hat nicht funktioniert. Eine äußerst rappelige Agelegenheit. Also die Öffnung für das Stevenrohr im Rumpf wieder verschließen und noch mal nachdenken.

    Hallo zusammen,
    heute möchte ich meinen ersten Baubericht hier im Forum beginnen - mithin deshalb, weil es mich beim (Um-) bau des Modells so richtig gepackt hat.


    Kürzlich im Sonderposten-Markt - wir wollten einen einfachen weißen Garten-Pavillion kaufen als Weihnachtsmarkt-Stand) und waren erfolglos, weil Gartenpavillions momentan gerade keine Saisonware sind - musste ich noch ein wenig durch die Regale streifen. Dabei entdeckte ich eine einsames Exemplar des Dickie-Toys Modells der Earthrace in der schwarz-martialischen Aufmachung von Sea-Shepard.
    Den kurzen internen Kampf - du hast noch so viele angefangene Modellprojekte - gegen - aber dieses Modell ist doch so preisgünstig und eher selten - habe ich dann schließlich doch zu meinen Gunsten entscheiden können und gekauft.


    Zuhause auspacken, Batterien rein, auf den Gartenteich - ok, fährt erst mal, laut, relativ langsam, absolut unkomfortabel zu steuern - ein Dickie-Spielzeug eben.


    Jetzt erst mal Quellenstudium und Bildrecherche im Internet.
    Ich muss gestehen, die Geschichte dieser Yacht und die Bilder haben mich zunehmend fasziniert. Da könnte man ja mit wenig Aufwand noch dies und das ergänzen - Luken, Tür, Geräteträger, Beleuchtung - oder auch etwas mehr - Ansaugöffnungen in den beiden "Flügeln" detaillieren, Hydraulikleitungen zu den Rudermaschinen - :kratz: ja, da geht einiges, also nix mehr für zwischendurch.


    Konzeption Phase 1: Dickie-Technik raus, ordentliche Fernsteuerung rein und dann noch einen vernünftige Motor/Akku/Regler-Kombination spendieren, das sollte es gewesen sein.


    Hier erst mal eine Gesamtansicht des Modells (L = ca 520 mm)
    und der ausgeräumte Rumpf; die Öffnung, die sich durch das Entfernen de Dickie-Motorgondel ergab ist schon mal geschlossen.

    Hi,
    meine AB wiegt ca. 9 kg; Hauptakku NiMh 12V 11,5 Ah, ist noch mit urspr. gelb-schwarzen Graupner-Anlage vollausgestattet, wird also nach Renovierung und Technikerneuerung (F14 mir nauticMC) etwas leichter werden; d.h. es gibt dann mehr Akku oder etwas Ballast.
    Die Heckklappe liegt gut im Wasser, sie schaukelt aber auch heftig bei langsamer Fahrt und starkem "Seegang".

    Hi,
    vieleicht eine Anregung für die Videogemeinde. Habe vor ca. zwei Jahren auch damit begonnen, ein Modell (BERMPOHL) mit einer Kamera auszustatten.


    Ziel war, an Land life zu sehen was man vom Modell aus sieht.


    Konzept. Funkkamera 2,4 GHz hinter dem mittleren runden fenster im unteren Fahrstand, 2,4 GHz-Empfänger als Huckepack am Sender, eine Aiptek-billig-Videokamera mit Schwenkdisplay am Sender befestigt und den AV-Ausgang des Kameraempfängers mit dem AV-Eingang der Videokamera verbunden. Über eine noch freie Schaltfunktion kann die Spannungsversorgung der Funkkamera im Modell ein-/ausgeschaltet werden. Funktioniert gut, besonders interessant ist auch die Tonübertragung - habe zum erstenmal gehört, wie sich das aussetzen von VEGESACK in der BERMPOHL anhört :fg:
    Die Videokamera speichert auf 2GB SD-Karte, reicht für ca 1 Stunde Aufnahme und man fühlt sich wie der Vormann am Steuerstand mit Blick übers Vorschiff aufs weite Meer :juhu:
    Nachteil: Ist gegenüber der hier besprochenen Kamera die deutlich teurere Lösung.
    Mittlerweile gibts ja die FlyCamIII, die hat Funkübertragung, Empfänger mit Display und direkt vom RC-Empfänger aus ansteuerbare ein/aus- und schwenk/neige-Funktion bereits integriert. Viel eleganter als meine Lösung, aber auch relativ teuer.

    Hallo zusammen,
    bin auch seit einiger Zeit dabei, Vegesack (und später Bermpohl) zu restaurieren. Ich wil den Zustand nach dem Umbau zum Selbstaufrichter darstellen und versuche gerade, alle erf. Um- und Anbaudetails für Vegesack in einer Planzeichnung zu erfassen. Grundlage ist der alte Graupner-Plan, ergänzt durch diverse Fotos (auch der Schwesterschiffe) und Beiträge, Zeichnungen etc. in den div. Modellbauzeitschriften.


    Einige Bilder der Bermpohl und die zugehörigen Erläuterungen besagen, dass im Zuge einer Umbaumaßnahme der hintere Schleppbügel ein Stück (ca. 15 cm?) nach vorne versetzt wurde und der Mast der Vegesack somit, wenn sie in der Heckwanne war, nicht mehr umgeklappt werden mußte.


    Sehr wohl umgeklappt werden musste dennoch immer dann - und das ist auch in der entspr. Literatur zu finden - wenn Bermpohl ein anderes Schiff schleppte, weil sonst der über die Schleppbügel hinausragende Vegesack-Mast Gefahr lief, von der Schlepptrosse beschädigt oder abgeschert zu werden.
    Dass Vegesack, um dieses Problem zu umgehen, vor Schleppmanövern immer ausgesetzt wurde, kann ich mir kaum vorstellen


    Frage in diesem Zusammenhang: Gab es tatsächlich einen Zeitraum bzw. eine Umbauvariante, wo Vegesack einen nicht klappbaren Mast hatte ? :kratz:


    :d: vorab für "zweckdienliche Hinweise".

    Hi,
    Rauchpulver gibt's im Pyrotechnikbedarf, also z.B. bei den Feuerwerkern, die auch kommerzielle Pyrotechnik für große Feuerwerke vertreiben. Evtl. braucht man zum Erwerb heutzutage aber irgendwelche Scheine, Umgangsbefähigungsnachweise o.ä.
    Ich habe vor Jahren schön graubraun abbrenendes Rauchpulver auf einer havrierten Yacht verwendet, die dann von SK gelöscht und abgeschleppt wurde. Es qualmte prima aus dem Aufbau und es bildete sich ein Niederschlag auf dem Modell, den man nach jedem Einsatz mit Pinzette und Läppchen entfernen mußte - ansonsten wurde das Modell schnell unansehlich. Und die ganz feinen Ecken wurden tatsächlich nie mehr sauber.
    Wenn es aus den Schornsteinen qualmen soll, evtl. noch mit Lüfterunstützung, ist dieses Problem vielleich nicht ganz so gegeben. die "Ballistik" der Rauchpartikel wird vielleicht dafür sorgen, dass der Qualm sauber über das Modell hinwegzieht, ohne sich niederzuschlagen - muss man ausprobieren.
    Das Problem haben auch die großen Vorbilder. Auf der ehem. britsichen Staatsyacht Britannia gabe es an den Schornsteinen spezielle Vorrichtungen, die die Abgase nach oben beschleunigten und so dafür sogten, dass Rußpartikel nicht auf's Deck bzw. auf die Abendkleider und Dinnerjackets der royalen Gesellschaft gelangten.
    Ein Problem ist das dosierte Abbrennen von stetig nachzuhaltenden kleinne mMengen des Pulvers. Normaleweise zündet man einmal - mit Glüdraht oder elektrischer Zündperle und die gesamte Pulvermenge raucht innerhalb von ein paar Minuten ab. Stetiger Qualm aus dem Schornstein ist da eine echte Herausforderung - vielleicht kann man das Pulver über eine Transportschnecke führen, am vorderen Ende Lüfter drunter und seitlich darüber ein kleiner Brenner - ähnlich wie beim Holzpelletofen.
    Vielleicht sind Holzpellets sogar eine Alternative - qualmen die beim verbrennen ?
    Ansonsten fällt mir als Rauchmittellieferant noch der gute Bekannte bei der Feuerwehr ein; bei Übungen verweden die auch Rauchmittel zur Brandsimulation, qualmt zumindest hellgrau - einfachmal nachfragen.

    Hallo,
    hatte heute früh erfolgreiche Probefahrt mit der neuen Technik im Beiboot Vegesack (Empfänger HiTEc, Regler Thor, Akku 7,2V/2,3 Ah, Mabuchi-Motor (tausche evtl. noch gegen Bühler), fährt jedenfalls erst mal gut.


    Frage an alle: Hatten die Tochterboote der 26m-Klasse eigentlich einen akustischen Signalgeber, d.h. Typhon o.ä. ? :kratz:


    Wäre als Funktion ja reizvoll und heutzutage ohne weiteres machbar - aber wenn die Vorbilder so was nicht hatten will ich es nicht unbedingt ins Modell zwingen.

    Hallo Arnold,
    danke für die netten Willkommensgrüße; habe leider deine Einladung für Heusenstamm zu spät gesehen, um noch zeitig reagieren zu können. Danke auch dafür. War am Wochenende allerdings auch schon anderweitig verplant - mit dem richtigen Schiff auf dem Rhein. War auch schön.

    Moin Bulli,
    habe mitlerweile den Breusing-Plan, Fotos und das Band 1 über die SRK von der DGzRS erhalten.
    Der Plan ist ein Typschiff-Generalplan, ich bin mir nicht sicher, ob er bzgl. Mast-Detaillierung wirklich eine Hilfe darstellt.
    Die Fotos (sw) sind ok, aber bis auf zwei von der AB alle von der Emminghaus. Das Buch bietet auch noch ein paar verwertbare Fotos.


    Ich denke, Fotos auswerten hilft viel eher weiter als der "Original"-Plan.


    Man könnte noch versuchen bei Abeking und Rasmussen nachfragen, der Werft, die die GF, AB und AE damals gebaut hat. vielleicht gibts da noch was aus dem Archiv. Für die SAR33 haben die mich mal sehr nett bedient.

    Hallo Röwi,
    danke für die Tips, werde mal versuchen Kontakt aufzunehmen.


    Du meinst nach dem Unglück, oder ? Das war ja 1967.
    Oder hab ich das jetzt falsch einsortiert... :kratz:


    Du willst AB mit offenem oberen Fahrstand bauen ?! und Vegesack auch in der althergebrachen Form ohne erhöhtes Vorscjhiff und mit umlaufenden Lochblech...

    Hi Uwe, hier ein paar Bilder von meiner Mechanik. Sieht ähnlich aus wie die von mb-maxi - kennste eine kennste alle !-)


    Der Aufsatz, an dem der Microschalter vorbeigeschoben und dabei betätigt wird, ist im Graupner-Vorschlag als Metallbügel vorgesehen; das hat bei mir massiv Störungen erzeugt, die Kunststoffbahn hat das Problem beseitigt. Über den Microschalter wird der Mototr für die Heckklappenantrieb eingeschaltet, d.h. die Länge der Kuststoffbahn bestimmt die Motorlaufdauer und damit den Öffnungswinkel der Heckklappe.


    Der rastende Schalter neben dem Motor (4 x um) wird von dem Blech am Schlitten unter dem Microschalter in der Endstellung (Mechanik komplett ausgefahren) betätigt und schaltet 4 Funktionen im Mutterschiff, damit sie bei Beibootbetrieb im Mutterschiff nicht mitlaufen (Typhon, Sirene, zwei Beleuchtungsgruppen).


    Die Fangschlaufe erfasst den vorderen Poller von Vegesack (Graupner-original-Vorschlag); mit Stabilit aufgeklebt, hat sich bisher nie gelöst.


    Die gesamte Anordnung ist natürlich auf die damalige RC-Anlage abgestimmt (Varioprop 12S) mir nur 6 Kanälen und aufgrund der mechanisch und elektromechanisch gekoppelten Abfolge funktional ein Konmpromiß. Die Heckklappe öffnet sich und gleichzeitig wird das Beiboot ins Wasser geschoben. Da die Fangschlaufe zum Ausklinken aus dem Beibootpoller uber den Drahtbügel und den Messingwinkel am Ende der Ausfahrbewegung angehoben wird, ist sie optisch recht deutlich wahrnehmbar.


    Heute würde bzw. werde ich die Mechanik etwas abändern: Eine schöne Variante hat sich ja Jörg Bayer einfallen lassen, da sieht man die Fanschlauf kaum, da sie bis zum Ende des Ausfahrens auf dem Boden der Heckwanne entlangeschoben wird.
    Jetzt muß man noch das Öffnen und Schließen der Heckklappe entkoppeln, dann ist man fast vorbildgetreu. ich will mit meiner noch zu ändernden Mechanik folgenden Ablauf erreichen:
    Aussetzen: 1. Heckklappe öffnen, 2. Beiboot wird ausgeklinkt und rutsch dem Eigengewicht folgend ins Wasser 3. Heckklappe schließen
    Aufnehmen: 1. Heckklappe öffnen, 2. Fangschlaufe ausfahren, Beiboot einhaken undhochziehen, 3. Heckklappe schließen.


    Schau mer mal, wie es gelingt.


    Ich stelle gleich noch eine zweiten Satz Bilder ein.

    Hallo Bulli,
    bin gerade mit "umgekehrten Vorzeichen" unterwegs, will AB restaurieren (auf den Zustand Anfang der 80er Jahre) und verwende dazu natürlich -mit dem gebotenen Vorbehalt bzgl. der Unterschiede der Schiffe- auch alle möglichen Bilder, Dokumente etc.. die ich über GB kriegen kann (dabei war dieses Forum hier bislang sehr hilfreich).
    Habe mir bei der DGzRS den Plan der GB sowie Band 1 über die Rettungskreuzer bestellt. Erwarte täglich die Lieferung.
    Die Frage nach weitergehenden Unterlagen zu AB wurde seitens DGzRS übrigens nur mit dem Hinweis auf die Modellbaugruppe der DGzRS in Frankfurt beantwortet, an die ich mich wenden könne.
    Die Leute kenne ich noch von früher, habe den zust. Ansprechpartner kontaktiert und erfahren, dass dort z.Z. vieles im Umbruch ist, leider auch das Verhältnis zur DGzRS.
    Beim Modellbaukaufhaus gibt es eine Cd mit Fotos von GB, die werde ich mir noch schicken lassen, denn trotz aller Unterschiede kann man doch etliches von GB auf AB umsetzen/ableiten.


    Habe jetzt erst mal mit dem Umbau der Vegesack zur Version "Selbstaufrichter" begonnen. Daher gleichmal die Frage: Weißt du, welches Rauten-/Tränenblech für das neue, hochgesetze Deck und die beiden Laufbleche verwendet wurde ? Mit 2,3,4 ode 5 "Tränen" ? Auf den Fotos, die mir bislang zur Vefügung stehen, ist das nicht klar erkennbar.

    Hallo Uwe,
    habe vor ca. 30 jahren AB gebaut und bis heute in Betrieb.
    Jetzt ist Restaurierung angesagt.


    Ist das noch die Aussetz-/Einholvorrichtung mit Gewindespindel und Messingrohrführung nach Graupner-Bauplan ?


    Soweit ich weiß, wir diese doch nicht fest im Rumpf eingebaut.


    Also könntest du Rumpf und Deck jetzt verkleben und später die Mechanik einsetzen. Kann gerne mal Bilder und Modifikation meiner Mechanik zur Verfügung stellen. Werde die Mechanik jetzt auch noch mal abändern nach dem Muster von http://joergbayer.homepage.t-online.de/aberm.htm

    nachdem ich recht ausgiebig im Forum gestöbert und etliche für mich intressante Beiträge gefunden haben, möchte ich mich auch gerne vorstellen.
    Mein Name ist Hermann Veith, ich bin 53 jahre alt und wohne in Darmstadt. Modellbau betreibe ich seit den dritten Schulhjahr (Karton, Plastik und seit etlichen Jahren primär RC). Einstieg in den RC-Modellbau war eine Chris Craft Constellation (hat damals mehr mein Vater gebaut als ich) von Graupner mit Styropor-Rumpf, 2-Kanal Tip-Eigenbau Anlage, Kinematik Schritttschaltwerk und Distler-Motor.
    Danach gab's eine Adolph Bermpohl, die im Laufe der Zeit funktionsmäßig stark ausgebaut wurde. eine klassische Yacht nach Underhill-Plan, Ausflüge zu RC-Motorrad und -Hubschrauber, ein Playmobil-Kutter, viele Vereinsaktivitäten und Wettbewerbe und dann die große Familien- und Hausbaupause.
    Jetzt ist wieder Zeit und Raum fürs Hobby, ein Surfboard ist fertig und fahrbereit, eine Magin One wartet noch auf die Feinabstimmung und eine RC-Gans mit Paddelfußantrieb will auch irgendwann endlich mal aufs Wasser.
    Leider hatte meine Bermpohl vor einigen Tagen eine schweren Unfall und die Motivation zum ultimativen semi-scale Umbau ist mittlerweile sehr groß. Vor diesem Hintergrund kam ich auch in dieses Forum auf der Suche nach Infomaterial für die Bermpohl-Restaurierung.
    Von den Fornbeiträgen und dem hiesigen Umgang miteinander bin ich sehr angetan und freue mich auf fruchtbaren Austausch.