Posts by tug_baer

    Korrekt, das sind Opferanoden (ist ein Spaß die nachher mattsilber zu streichen)


    Gruß Gerrit


    @ Rudolf: Saubere Arbeit :resp:


    und das fehlen der Kortdüse war der große Fehler an beiden spanischen Baukastenversionen (ursprünglich gab es den mit Holzrumpf in Spantbauweise)

    Moin Uwe,


    Basis ist in jedem Fall eine WIESEL (DACHS war kleiner und hatte Balsa - Rumpf), scheinbar ist jedoch der vordere Aufbau (ob nach Schaden an den Tiefziehteilen oder aus ästhetischem Empfinden heruas umgestaltet (=neu gebaut worden). Bin allerdings kein Experte für die "grauen" so das ich genaues Vorbild nicht identifizieren kann.


    Gruß Gerrit

    Moin Holger,


    da gibt's noch jede Menge Bilder (eine ganze CD voll), näheres gerne über die privaten Nachrichten.


    Gruß Gerrit

    Moin Holger,


    sieht doch schon ganz gut aus Dein Schlepperchen,



    darf ich zum Vergleich mal ein paar Bilder vom großen Bruder zeigen?

    img0036.jpg



    img9005.jpg



    (Falls nicht passend nehme ich sie gerne hier raus und setze sie im Vorbildbereich ein)


    Gruß Gerrit

    Moin Iring,

    schönes Boot und segelt sehr gut,

    zu Deinem "Reichweitenproblem" eine Frage:

    Wie hoch über der Wasserlinie liegen Deine Empfangsantennen?

    Die 2,4 Ghz Technik hat leider ihre Grenzen wenn der Wasserspiegel (eben auch in funktechnischem Sinn) zu nahe liegt und der Sender zu weit weg ist.

    Daher mein Tip: Entweder Sattelit mit anschließen und / oder zumindest eine Antenne vor dem (hölzernen?) Mast ein Stück nach oben führen (natürlich nicht einfach die Drahtstummel verlängern sondern saubere "lange" Antennen (geschirmte Kabel mit kurzem freien Ende) verwenden, ich hoffe das gibt es bei Spektrum).


    So weit 5 Cent von mir dazu


    Gruß Gerrit

    Nachtrag @ Axel:


    Wir möchten nicht "konstruieren", (das überlassen wir den "Profis"), sondern wir variieren ein Baukastenmodell und segeln einfach (auch mit einem nicht perfekt getrimmten Boot).....


    Hier noch für Lutz ein Bildchen aus meinem Boot:


    IMGP3853.jpgwie bereits geschrieben ist die Technik teils noch auf dem Stand der 1990'er Jahre und funzt immer noch bestens.

    Als Segelwinde arbeitet ein modifiziertes Servo und zwei Mikroschalter bewirken eine Endabschaltung (beim fieren) und eine Zugkraftbegrenzung (beim dichtholen)


    Alle Klarheiten beseitigt?


    Gruß Gerrit

    Hallo Axel,


    klar sind wir alle keine "Profisegler" und "Profitrimmer" wie Du wahrscheinlich.


    Mir ging es damals nur um eine leichte Verbesserung der Segeleigenschaften der alten COLLIE (die ja dann zur Weiterentwickung COLLIE II führten).

    Und wenn man eine gepfeilte Flosse nach unten (und damit auch achtern) verlängert, dann reicht eben manchmal die alte Baukastenschiene für die Segel nicht mehr aus (um einen perfekten Trimm hinzubekommen).

    Die Vergrößerung des Ruders war in jedem Fall nötig, denn gerade bei schwachem Wind kommt sie mit der originalen "Miniflosse" nicht gut rum.

    Sicher ist das kein perfektes Ergebnis (in Deinem Sinne), aber mir reicht es (zum Spaßsegeln) gut aus.


    Gruß Gerrit

    Moin Rudolf,


    auch von mir:

    Chapeux ( :resp::sso: ) für die Detailarbeit am Computer.

    Bin gespannt auf das Modell und lese gerne mit.


    Als HAMBURG sind mir aus früheren Jahren zumindest zwei sehr schöne Modelle bekannt:

    - von Karl Möller gebaut und in der Modellwerft No. 3 / 1984 beschrieben (steht das nicht heute im IMM Hamburg?)

    - von Uwe Arndt (nach dem Plan aus dem Maritim - Verlag) gebaut und in Norddeutschland oft gesehen (bis er es verkaufte)

    PB190038.JPG

    Modell HAMBURG von Uwe Arndt auf einer Ausstellung 2004


    Gruß Gerrit

    Moin Lutz,


    als ebenfalls Collie - Segler setze ich mich mal frech in die erste Reihe.

    Dein Schiff sieht klar nach COLLIE (I) aus.


    Meine habe ich vor rund 25 Jahren gebaut und damals schon ein paar Verbesserungen einfließen lassen:

    - Kiel nach unten verlängert um dem Bleigewicht mehr Hebelarm zu geben

    - Hacke und Ruderfläche vergrößert und statt der Tiefziehschalen beides aus Polystyrolplatten hergestellt

    - Segel aus leichtem Spinnackernylon gefertigt

    - Segelverstellung mit selbst gebauter Zweitrommelwinde realisiert (umgebautes Standardservo)


    Damit bin ich auch heute noch sehr gerne unterwegs.


    Bilder gerne bei Bedarf, Plan und Anleitung sollten noch im Archiv liegen.


    Gruß Gerrit

    Hallo Klaus,

    mit dem drehbaren AB hinter einer leichten Jolle gibt es in der Tat wenigen Probleme,

    denn

    der "Radeffekt" heisst nur zum besseren Verständnis so.

    Eigentlich ist es ein Druckunterschied an den Rumpfbereichen vor dem Durchtritt der Welle aus dem Rumpf an Steuerbord und Backbord , hervorgerufen durch den Drall des Propellerstromes.

    Daher kommt dann eine asymmetrische Kraft auf den Rumpf die eben eine Kursänderung bewirkt. Das Ruder liegt nun bei Fahrt achteraus nicht im (schnellen) Propellerstrom sondern in der (langsamen) Anströmung zum Prop, daher hat es auch so gut wie keine Wirkung.


    Und wenn an vorgenannter Stelle (wie bei einer Jolle oder einem Gleitboot ohne Kiel) kein "Rumpf" im Weg ist, (der Prop arbeitet ja sozusagen im freien Wasser) dann gibt's auch (fast) keinen "Radeffekt"


    Damit genug Verwirrung für heute.


    Viel Spaß beim üben (das wird schon!!!)


    Gruß Gerrit

    Moin Klaus,


    erstmal Glückwunsch zur "zweiten Jungfernfahrt" Deiner ELKE.


    Ja das mit dem Radeffekt ist leider unvermeidbar.


    Ein Messingpropeller mit deutlich größerer Steigung hilft da auch nur bedingt, zudem muss der ganze Antrieb umgebaut werden (entweder Akkuspannung deutlich runter und / oder neuer (langsam drehender) Motor).


    Wobei: der im Heck relativ schlanke Rumpf der ELKE verhält sich da noch besser als manch anderer Kutter (Anja oder ähnliches).


    Einschraubenschiffe können gar nicht anders als rückwärts dem Radeffekt gehorchend im Kreis fahren.


    Versuch mal bitte bei Gelegenheit folgendes:

    - Schiff aufstoppen (muss absolut still liegen),

    dann

    - Ruder hart Steuerbord,

    dann

    - Maschine halbe Kraft zurück.


    Ich müsste es mit meinem Exemplar ausprobieren (ist allerdings noch im Winterlager), aber dann sollte sie (zumindest ein Stückchen) rückwärts gerade (oder über Steuerbord drehend) fahren.

    Wenn sie über Steuerbord dreht dann kannst Du mit dem Ruder in Richtung Mittschiffs zurückgehen um halbwegs gerade zurückzusetzen.


    Mehr kann man leider nicht erwarten.


    Übrigens: Die Originale haben (fast) die gleichen Probleme (und müssen auch fallweise durch gezielte Vorwärts - Gas Stöße den Bug wieder in die gewünschte Richtung zwingen)


    Also: woran möchtest Du arbeiten:

    - Fahrtechnik (das lässt sich lernen)


    oder


    - Antrieb (das wird mühsam / teuer und ist im Ausgang erst sicher mit vorbildwidrig drehbarer Kortdüse um den Propeller)


    So weit fünf Pfennig von mir dazu


    Gruß Gerrit

    Moin Klaus,


    das sieht doch schon mal ganz ordentlich aus (und wird mit einer Lage Matte und Epoxy auch lange schwimmen).


    Da schaue ich Dir gern über die Schulter.


    Wird das bei Dir eine "museale" Restaurierung oder eine "funktionale"?


    Kleiner Tip noch: Das untere Lager für's Ruder neu bauen (in Kunststoff oder Messing), da einfach ein Loch in einen Holzklotz zu bohren war damals eine konstruktive Fehlleistung von Graupner.


    Aus anderer Quelle noch ein Hinweis: Je leichter Mast und Takelage sind, desto besser segelt sie am Schluss!




    Gruß Gerrit

    Moin Erik,


    gehe ich Recht in der Annahme das es sich um die erste COMMODORE (von 1969) handelt (es gab nämlich 1997 noch eine auf Basis des Azimuth - Rumpfes)?

    Bist Du mittlerweile fündig geworden?

    Falls nein, könnte ich Dir mit einem Satz Kopien helfen (die Originale versende ich leider nicht).


    Gruß Gerrit